Emotion in m(d)ir

Italien, sprudelnd, lebendig charismatisches Mensch sein. Einzigartig, faszinierende Geschichte. Temperamentvoll, der Liebe verfallen. Essen ist eine Leidenschaft. il gusto della vita. Man lebt Pizza, man lebt Pasta.Genießt den Genuss. Mediterranen Land, der Gastlichkeit, der Liebe. l’amore vive!

Isole Tremiti, auch Diomedes Inseln genannt, eine Inselgruppe in der Region Apulien, hat es mir besonders angetan. Nur mit dem Schiff oder Hubschrauber zu erreichen, ist das Archipel bestehend aus fünf Inseln, Landschaftlich ein Traum. San Nicola mag ich besonders, das Abseits der Touristenhochburg San Domino liegt.

Auf der Inselgruppe herrscht ein angenehmes mediterranes Klima, wohl bedingt durch die Winde des, Levante und Scirocco. Die vermitteln ein einzigartiges Lebensgefühl, das man mit Worten nur schwer beschreiben kann. Daher lasse ich das auch. Das Meer, der Wind, die Nacht und der Mond, sind in manchen Teilen der Welt eine Verbundenheit, wie das Yin und Yang, die Liebe und das Vertrauen, Mann und Frau. Man kann und will es nicht trennen. Auch der größte Nichtromantiker erfährt hier Gefühle, die er sich selbst gar nicht zugetraut hätte.

Man kann das ganze noch steigern, in dem man ein Bootsfahrt in die Nacht unternimmt. Allein auf dem Meer, wobei allein sich, auf allein zu Zweit bezieht, eine Flasche roten Wein und das Paradies ist in und um dich herum. Die Welt kann sich so schnell verändern, wenn man selbst die Veränderung ist. Man kann vergessen, neu denken, neu fühlen lernen, von einem Moment auf den Anderen.

Eine ganz kleine Sache lebt dabei in meiner Seele bis heute. Ein Geschmack den ich nie vergessen habe. Ein Geschmack der für mich das Land, seine Bewohner, seine Gastfreundschaft und sein Lebensgefühl in eine Tasse fließen läßt.

Espresso Canticcini

Ok, den Namen gibt es jetzt nicht wirklich aber ich finde ihn passend und ansprechend.

Elemente:

Vanilleeis (ialienisch), eine Kanne heißen Espresso (eh Klar), Würfelzucker, Canticcini (italienische Mandelkekse).

Gestalt geben:

Ein Brett. Darauf die Kaffeetassen, den Espresso, das Vanilleeis, Zuckerwürfel, Canticcini.

Den Zucker nach Geschmack in den Espresso geben. Eine Kugel Vanilleeis in die Tasse geben. Mit Espresso auffüllen und ein oder zwei Canticcini drauf geben.

T

Wer Sahne dazu mag. Sahne solange schlagen bis sie anfängt steif zu werden.Muss noch mehr flüssig als fest sein. Einen Schuss davon über das Eis geben und dann die Canticcini anlegen.

Einen Schluck davon trinken, die Augen schließen.

Bilder unsplash: Header,Josh Hild .Bild 1, Carlo Columba. Bild 2, Ali Yuhya.

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Von der Zubereitung eines Gasthofes

Sollte man mit einer Spur Ironie und Humor lesen. Nicht so ganz Ernst gemeint.

Es ist schon seltsam mit uns Menschen. Jeder/Jede besitzt eine eigene Welt. Eine Welt die nur der einen Person völlig allein gehört. Niemand bekommt jemals Zutritt in diese Welt. Selbst wenn wir Jemanden kennenlernen und eine Verbindung mit ihm eingehen möchten. Es findet kein Hallo komme herein statt, wie in jedem vernünftigen Gasthaus.

Wir öffnen unser Welttor und reichen die Zutaten, in eine neue Welt, die wir gemeinsam schaffen wollen, hinaus. Diese neue Welt hat nur sehr bedingt mit unserer eigenen Welt zu tun. Es ist eher so, das wir gemeinsam in einen Gasthof einziehen. Nur wollen wir keinen Urlaub machen. Wir wollen den Gasthof erst gastlich machen, um ihn dann zusammen zu übernehmen.

Wenn wir schon Beziehungen hatten, dann bringen wir die alten Balken und Scherben mit. Aber davon möchte ich jetzt nicht sprechen. Wir reden jetzt vom ersten Gasthof den wir zusammen bauen wollen. Schürze an, Zutaten bereit stellen und los geht´s .

Zuerst brauchen wir da ein solides Fundament. Solide, bei zwei frisch Verliebten? Hormone, Hormone die uns völlig Gaga machen, bilden ein Hormoncocktail auf dem unser Gasthof beginnt. Jeder spendet seine eigenen Hormone und darauf schweben wir die erste Zeit. Wenn das Hormonfundament anfängt wabbelig zu werden, kommt Erkenntnis. Wer ist denn das Gegenüber wirklich? Es wird genauer hingeschaut und erste Mängel entdeckt.

Diese werden sofort in des Bauprojekt Gasthof eingebracht. Sprich der Estrich „erste Erkenntnisse“, wird Lasagne platten gleich auf das Hormonfundament genagelt. Darauf leben wir nun. Jeder weiter in seiner eigenen Welt und zusammen im Rohbau Gasthof. Diese Fundament, als Koch würde ich jetzt sagen, lass da bloß kein Wasser oder Feuer dran kommen, wird jetzt ordentlich mit Wänden versehen.

Wände in denen es momentan keine Fenster gibt. Man ist noch zu sehr auf das Innen konzentriert. Je länger man auf so einem Fundament herum läuft, um so mehr Löcher bekommt es. Die Bruchstücke der Lasagne Platten vermischen sich mit den Hormonen und alles wird zu einem Gemisch. Ähnlich einer ungeklärten Rinder brühe.

Wer möchte sich darin bewegen? Aber Menschen sind erfinderisch. sie klopfen einfach ein paar Bretter darüber. Neue Lasagne Platten, diesmal aber nehmen wir all unsere gute Sichten und unsere Vorurteile mit. Die schmieren wir Schicht für Schicht auf die Lasagne Platten. Ganz oben drauf, dem Käse gleich, kommen unsere Liebesperlen. Oben darauf. Ganz oben.

Hier nun, ganz Oben auf, entzünden wir die Feuer der Leidenschaft. Leidenschaft auch die, die Leiden schafft. So erzeugen wir die nötige Hitze die unsere Lasagne braucht um fest zu werden. Wir brauchen ja Halt in jeder Beziehung. Aber wir schüren immer mehr Feuer in der Beziehung und diese erschafft immer mehr Hitze.

Aus dem Gasthof wird ein Glutofen und wir errichten schnell Fenster, aus denen wir hinaus sehen können und die wir öffnen können, um frische, kühle Luft herein zu lassen. Ein Moment der Abkühlung. Bis wir feststellen das Luft gleich Sauerstoff und Sauerstoff gleich, Feuer richtig anheizen heißt. So verbrennen unsere Liebesperlen, da Oben auf.

Schnell dem lieben Frieden willen und um das Feuer in den Griff zu bekommen, holen wir zu unserem letzten Trick aus. Lügen, Ausreden süß wie Honig und Ballastreich wie eine Schwarzwälderkirschtorte, klatschen wir auf das Lasagne brennt Fundament. Die Füße kühlen ab und wir spüren den matschigen Untergrund, in dem wir versinken. Letztendlich waten wir in einer Brühe, in der wir nichts mehr zu erkennen vermögen.

Aber als Mensch gibt man so schnell nicht auf. Aus unansehnlicher Brühe wird Paella gedacht. Jeder fischt sich nur noch seine besten Brocken, bis nichts als ein wenig Flüssigkeit und Reis übrig ist. Die letzte Brühe verdunstet und wir stehen in Mitten von Fenstern ohne Wände. Der Reis ist hart geworden und bohrt sich in unsere geschwollenen Füße.

Wie auf Nägeln bewegen wir uns nur noch. Man zieht sich dahin zurück wo man sich beschützt fühlt. In die eigene Welt, die Welt, die der Andere nie sehen durfte. Man weis ja nie wer da anklopfen könnte. Angekommen sieht der Eine nichts mehr von der gemeinsam geschaffenen Welt und macht sich so auf den Weg, eine neue gemeinsame Welt, mit einer neuen Welt zu schaffen.

Er vergisst den Reis und erinnert sich nur noch fern an dessen Duft. Der Andere bleibt noch eine Weile allein auf dem toten Reis sitzen. Irgendwann erhebt auch er seinen Hintern vom Reis und kehrt in seine Welt zurück. Ein wenig vom Reis im Gepäck. Es sitzt in seinem Herzen und sticht noch eine Weile. Dann, irgendwann bleibt auch ihm nur noch ein Hauch, ein Duft von Basmati, den er aber niemals vergessen wird.

Lasagne

Guten Appetit

Elemente:

  • 300 g Lammfleisch
  • 200 g Kalbfleisch
  • 300 g Lasagne Platten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 El Tomatenmark
  • 3 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 l Milch
  • 30 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 3 Tl Zitronensaft
  • 2 El Olivenöl
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 250 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Gestalt geben:

Sugo/ Bolognese

Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken. Zwiebel in Olivenöl glasig an schwitzen, Knoblauch beigeben, Lamm und Kalbfleisch durch den Fleischwolf drehen und zu den Zwiebeln geben. Petersilie hacken und unterheben. Tomatenmark zugeben, verrühren und mit braten. Die Tomaten schälen, würfeln und beigeben. Mit Rotwein ablöschen. Salzen und pfeffern. Das Ganze eine halbe bis dreiviertel Stunde lang bei offenem Deckel ein kochen lassen.

Béchamelsoße:

Butter schmelzen und Mehl mit dem Kochlöffel unterrühren. An schwitzen, bis eine hellgelbe Masse entstanden ist. Unter ständigem Rühren Milch hinzugeben. Die Sauce zehn Minuten köcheln und mit dem Schneebesen ab und zu rühren. lassen Abschmecken mit Zitronensaft, Muskatnuss, Salz und Pfeffer.

Für die Lasagne:

Gebutterte Auflaufform mit einer Schicht Sugo bedecken. Darauf eine Schicht Lasagne Platten. Diese mit Bolognese und einer Schicht Béchamelsoße bedecken. So lange wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit einer Schicht Lasagne Platten und Béchamelsoße abschließen. Dann mit Käse bestreuen.

Die Lasagne bei 180 Grad ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Einmal Höhle und ?? :)

Da man Frauen an sich und netten Frauen im Besonderen, keinen Wunsch abschlagen sollte, hier meine Geschichte…

Einmal Höhle und ?? 🙂

Angefangen hat es mit einen Urlaub, mit Freuden in der Auvergne. Einer vulkanischen Landschaft in Zentral Frankreich. Wir wollten Land und Leute und im Besonderen, die kulinarischen Köstlichkeiten, der Gegend kennen lernen.

Am vierten Tag unseres Urlaub, fragte einer meiner Freunde, ob wie unsere Schlemmerwahn unterbrechen sollten. Er wolle einen Ausflug, zu einer der vielen Höhlen, in dieser Gegend machen. Erschrockene Gesichter und Kopfschütteln wohin man auch sah.Warum? Wieso? Weshalb?

Nach drei Flaschen Rotwein, kam die Frage noch einmal auf. Seltsamerweise war aus den Kopfschüttlern, plötzlich ein Haufen Helden geworden. So wurde beschlossen am nächsten Tag, eine Reise zur Grotte de Jonas zu unternehmen.Auf den Trip selbst möchte ich aus Geschichte längen Gründen nur bedingt eingehen, obwohl sie eine Geschichte allein wert wäre.

Was ich unbedingt erwähnen muss, ist meine… Phase. Seit ca 1 Jahr, vor Beginn dieses Urlaubes, war ich in einer Phase. Einer Phase der Selbstfindung. Nein, keine Midlifecrisis. Ich war gerade beim Thema Schamanismus angekommen. So erschien mir ein Höhlentrip ganz besonders erstrebenswert. Ich hatte vor kurzen in einem Schamanen buch gelesen, das man in Höhlen, Visionen erfahren kann. Ganz besonders starke Visionen. Ich beschloss am Abend vor dem Ausflug, meinen Schamanen Wälzer, den ich überall mit hin schleifte, gründlich zu durchforsten.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg. Die Höhle war ganz auf Touristen ausgelegt und meine Traumvision verlor schnell an Interesse. Ich wollte die Höhle schon verlassen, als mein Blick an einer Wandmalerei hängen blieb. Sie erinnerte mich an etwas aus meiner Kindheit. Es war nicht was ich sah, es war die Machart. Kindlich, es sah aus wie von einem Kind gemalt.

Es erinnerte mich an einen Ausflug mit meinen Eltern. Ich war wohl so acht Jahre alt. Mein Vater,wenn er denn da war, wanderte gerne. Sehr gerne durch den Schwarzwald. Auf einer dieser Wanderungen entdeckte ich eine Höhle. Mein Bruder und ich machten uns schnell daran, an Ermangelung an Zeit, wir waren ja zum wandern hier 😦 , mit Stöcken Bilder auf den Boden der Höhle zu malen. Warum mich diese Bild daran erinnerte, vermag ich nicht zu sagen.

Wieder im Hotel angekommen begab ich mich auf mein Zimmer. Der Gedanke an diese Höhle lies mich aber nicht los.. Den restlichen Urlaub über versuchte ich die Gedanken daran zu verdrängen. Was aber bei mir nicht funktioniert. Hat erstmal etwas Zugang in mein Abenteuer Areal im Hirn gefunden, bin ich verloren. Als sich unsere Schlemmer Reise dem Ende näherte war es beschlossene Sache.

Ich würde mir eine Höhle suchen und meine Vision erleben. Dazu musste ich allerdings alleine sein. Würde ich meinen Pappenheimer davon erzählen, könnte sich mindestens einer von ihnen, daran beteiligen wollen. Guter Rat war teuer. So erzählte ich ihnen, das ich noch bleiben würde, um die Vulkane der Gegend zu erforschen. Erzählte ihnen langweilige Details über Natur, Wetter, Höhen und kilometerlangen Wanderungen durch die Sonne. Am nächsten Tag, konnte ich mich alleine auf den Weg machen, um meine Vision zu suchen.

Fortsetzung folgt…

Kiwi mit Orangen-Kardamom-Sirup

Elemente:

8 Kiwis, 5 grüne Kardamom kapseln, 2 Vanilleschoten, 100 g Zucker, 450 ml Orangensaft, 500 ml Vanilleeis.

Gestalt geben:

Kardamom kapseln, die Körner aus den Kapseln entfernen. In einem Mörser zerstoßen. Das Mark aus den Vanilleschoten kratzen und die Schale für die Deko behalten.Kiwis schälen, halbieren und in Stücke schneiden.

Jetzt brauchen wir ein paar dekorative Trinkgläser. In diesen verteilen wir die Kiwi. Den Zucker karamellisieren wir in einer Pfanne ohne Zusatz eines Fettes. Ist er braun, löschen wir ihn mit dem Orangensaft ab.

Kardamom und Vanille zugeben und unter rühren (Schneebesen, yes) auf die Hälfte ein reduzieren. Vanilleeis auf die Kiwi geben und dann mit dem heißen Sirup überziehen.Mit der Vanilleschoten Schale dekorieren.

Kalte Gurkencremesuppe

Elemente:

600 g Bio gurke, 1 Knoblauchzehe, 5 Stiele Minze, 500 g Vollmilchjoghurt, Sesamsaat und Currypulver,Salz, Pfeffer.

Gestalt geben:

Joghurt, Gurke, Minze blätter (ein paar für Deko aufheben), Knoblauch geschält, Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und gründlich zerkleinern. Masse muss püriert sein. Ohne Klümpchen. In den Kühlschrank für eine Stunde.

Danach eine Prise Currypulver in die kalte Suppe geben und mit dem Schneebesen (yes) gut durch rühren. In Teller geben.In die Mitte ein bis zwei Minze blätter legen und etwas Sesamsaat bunt über der Suppe verstreuen.

Tipp:

Noch genießen bevor der Herbst ins Land zieht.