Tomaten Bruschetta mit Pfiff

Heute holen wir uns das Mittelmeer nach Hause. Ok, das Mittelmeer direkt jetzt nicht aber einen italienischen Hauch davon,der unseren Gaumen erfreuen wird.

Tomaten Bruschetta

Geht schnell und schmeckt nach mehr (Meer und Sonne)

Elemente:

8 Tomaten, 150 g Schafskäse, 3 Frühlingszwiebeln,1 Knoblauchzehe, 20 Minze blätter, 10 Blätter Basilikum,Oliven schwarz, Olivenöl,Salz,Pfefferkörner schwarz, 1 Ciabattabrot, Parmesan am Stück

Gestalt geben:

Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden und die flüssigen Anteile entfernen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden.Oliven vierteln. Schafskäse zerbröseln.

Die Hälfte der Minze.- und Basilikumblätter fein hacken.Nun alle Zutaten mit 2 El Olivenöl miteinander vermischen.Salzen und pfeffern (normaler Pfeffer).

Das Ciabattabrot in Scheiben schneiden.Öl in der Pfanne erhitzen, restliche Basilikum blätter dazu geben und die Ciabattscheiben darin goldbraun anbraten. Auf die angebratenen Ciabatascheiben geben wir nun das Tomaten-Concassée. Als Topping die Pfefferkörner mit einem Messerrücken grob zerkleinern, die übrig gebliebenen Minze blätter und ein paar Parmesanzesten auf das Bruschetta geben.

Tipp:

Ein schöner italienischer Rot- oder Weißwein paßt perfekt.

Wer es scharf mag, kann auch gerne eine Chilischote,entkernt und in feine Röllchen geschnitten dazu geben.

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Von der Zubereitung eines Gasthofes

Sollte man mit einer Spur Ironie und Humor lesen. Nicht so ganz Ernst gemeint.

Es ist schon seltsam mit uns Menschen. Jeder/Jede besitzt eine eigene Welt. Eine Welt die nur der einen Person völlig allein gehört. Niemand bekommt jemals Zutritt in diese Welt. Selbst wenn wir Jemanden kennenlernen und eine Verbindung mit ihm eingehen möchten. Es findet kein Hallo komme herein statt, wie in jedem vernünftigen Gasthaus.

Wir öffnen unser Welttor und reichen die Zutaten, in eine neue Welt, die wir gemeinsam schaffen wollen, hinaus. Diese neue Welt hat nur sehr bedingt mit unserer eigenen Welt zu tun. Es ist eher so, das wir gemeinsam in einen Gasthof einziehen. Nur wollen wir keinen Urlaub machen. Wir wollen den Gasthof erst gastlich machen, um ihn dann zusammen zu übernehmen.

Wenn wir schon Beziehungen hatten, dann bringen wir die alten Balken und Scherben mit. Aber davon möchte ich jetzt nicht sprechen. Wir reden jetzt vom ersten Gasthof den wir zusammen bauen wollen. Schürze an, Zutaten bereit stellen und los geht´s .

Zuerst brauchen wir da ein solides Fundament. Solide, bei zwei frisch Verliebten? Hormone, Hormone die uns völlig Gaga machen, bilden ein Hormoncocktail auf dem unser Gasthof beginnt. Jeder spendet seine eigenen Hormone und darauf schweben wir die erste Zeit. Wenn das Hormonfundament anfängt wabbelig zu werden, kommt Erkenntnis. Wer ist denn das Gegenüber wirklich? Es wird genauer hingeschaut und erste Mängel entdeckt.

Diese werden sofort in des Bauprojekt Gasthof eingebracht. Sprich der Estrich „erste Erkenntnisse“, wird Lasagne platten gleich auf das Hormonfundament genagelt. Darauf leben wir nun. Jeder weiter in seiner eigenen Welt und zusammen im Rohbau Gasthof. Diese Fundament, als Koch würde ich jetzt sagen, lass da bloß kein Wasser oder Feuer dran kommen, wird jetzt ordentlich mit Wänden versehen.

Wände in denen es momentan keine Fenster gibt. Man ist noch zu sehr auf das Innen konzentriert. Je länger man auf so einem Fundament herum läuft, um so mehr Löcher bekommt es. Die Bruchstücke der Lasagne Platten vermischen sich mit den Hormonen und alles wird zu einem Gemisch. Ähnlich einer ungeklärten Rinder brühe.

Wer möchte sich darin bewegen? Aber Menschen sind erfinderisch. sie klopfen einfach ein paar Bretter darüber. Neue Lasagne Platten, diesmal aber nehmen wir all unsere gute Sichten und unsere Vorurteile mit. Die schmieren wir Schicht für Schicht auf die Lasagne Platten. Ganz oben drauf, dem Käse gleich, kommen unsere Liebesperlen. Oben darauf. Ganz oben.

Hier nun, ganz Oben auf, entzünden wir die Feuer der Leidenschaft. Leidenschaft auch die, die Leiden schafft. So erzeugen wir die nötige Hitze die unsere Lasagne braucht um fest zu werden. Wir brauchen ja Halt in jeder Beziehung. Aber wir schüren immer mehr Feuer in der Beziehung und diese erschafft immer mehr Hitze.

Aus dem Gasthof wird ein Glutofen und wir errichten schnell Fenster, aus denen wir hinaus sehen können und die wir öffnen können, um frische, kühle Luft herein zu lassen. Ein Moment der Abkühlung. Bis wir feststellen das Luft gleich Sauerstoff und Sauerstoff gleich, Feuer richtig anheizen heißt. So verbrennen unsere Liebesperlen, da Oben auf.

Schnell dem lieben Frieden willen und um das Feuer in den Griff zu bekommen, holen wir zu unserem letzten Trick aus. Lügen, Ausreden süß wie Honig und Ballastreich wie eine Schwarzwälderkirschtorte, klatschen wir auf das Lasagne brennt Fundament. Die Füße kühlen ab und wir spüren den matschigen Untergrund, in dem wir versinken. Letztendlich waten wir in einer Brühe, in der wir nichts mehr zu erkennen vermögen.

Aber als Mensch gibt man so schnell nicht auf. Aus unansehnlicher Brühe wird Paella gedacht. Jeder fischt sich nur noch seine besten Brocken, bis nichts als ein wenig Flüssigkeit und Reis übrig ist. Die letzte Brühe verdunstet und wir stehen in Mitten von Fenstern ohne Wände. Der Reis ist hart geworden und bohrt sich in unsere geschwollenen Füße.

Wie auf Nägeln bewegen wir uns nur noch. Man zieht sich dahin zurück wo man sich beschützt fühlt. In die eigene Welt, die Welt, die der Andere nie sehen durfte. Man weis ja nie wer da anklopfen könnte. Angekommen sieht der Eine nichts mehr von der gemeinsam geschaffenen Welt und macht sich so auf den Weg, eine neue gemeinsame Welt, mit einer neuen Welt zu schaffen.

Er vergisst den Reis und erinnert sich nur noch fern an dessen Duft. Der Andere bleibt noch eine Weile allein auf dem toten Reis sitzen. Irgendwann erhebt auch er seinen Hintern vom Reis und kehrt in seine Welt zurück. Ein wenig vom Reis im Gepäck. Es sitzt in seinem Herzen und sticht noch eine Weile. Dann, irgendwann bleibt auch ihm nur noch ein Hauch, ein Duft von Basmati, den er aber niemals vergessen wird.

Lasagne

Guten Appetit

Elemente:

  • 300 g Lammfleisch
  • 200 g Kalbfleisch
  • 300 g Lasagne Platten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 El Tomatenmark
  • 3 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 l Milch
  • 30 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 3 Tl Zitronensaft
  • 2 El Olivenöl
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 250 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Gestalt geben:

Sugo/ Bolognese

Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken. Zwiebel in Olivenöl glasig an schwitzen, Knoblauch beigeben, Lamm und Kalbfleisch durch den Fleischwolf drehen und zu den Zwiebeln geben. Petersilie hacken und unterheben. Tomatenmark zugeben, verrühren und mit braten. Die Tomaten schälen, würfeln und beigeben. Mit Rotwein ablöschen. Salzen und pfeffern. Das Ganze eine halbe bis dreiviertel Stunde lang bei offenem Deckel ein kochen lassen.

Béchamelsoße:

Butter schmelzen und Mehl mit dem Kochlöffel unterrühren. An schwitzen, bis eine hellgelbe Masse entstanden ist. Unter ständigem Rühren Milch hinzugeben. Die Sauce zehn Minuten köcheln und mit dem Schneebesen ab und zu rühren. lassen Abschmecken mit Zitronensaft, Muskatnuss, Salz und Pfeffer.

Für die Lasagne:

Gebutterte Auflaufform mit einer Schicht Sugo bedecken. Darauf eine Schicht Lasagne Platten. Diese mit Bolognese und einer Schicht Béchamelsoße bedecken. So lange wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit einer Schicht Lasagne Platten und Béchamelsoße abschließen. Dann mit Käse bestreuen.

Die Lasagne bei 180 Grad ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Die Romantik-Karte

Vor kurzem sagte ein Freund zu mir: „Robert, heute Abend packe ich die Romantik-Karte aus“. Romantik-Karte? Was versteht er wohl unter Romantik-Karte, kam mir als erstes in den Sinn? „Was ist deine Romantik-Karte“, fragte ich ihn? Ja und dann habe ich zuerst erfahren, das ich hinter dem Mond lebe und wohl vergessen habe, um was es bei Frauen geht.

Meine Neugier war geweckt. Ich hatte  keine Ahnung, das ich einen Frauenversteher unter meinen Freunden hatte. Die Romantik-Karte zieht man, wenn man seine Frau oder überhaupt eine Frau beeindrucken möchte. Aha, dachte ich mir. Ich wartete also gespannt, auf die weiteren Ausführungen des Frauenverstehers.

Zum besseren Verständnis sollte ich vielleicht anfügen, das er Gefühle stets mit Schokolade vergleicht. Warum er das macht, ist mir bis heute ein Rätsel, sagt aber einiges über den Frauenversteher aus, denke ich mal.

Romantik, was versteht der Mensch unter Romantik?Die klassische Version, Kaminfeuer, Sekt und Kerzenschein? Würde gerne wissen, warum gerade diese Variante so populär wurde. Weihnachten in einer Berghütte,umgeben von Schnee bedeckten Tannen? Sich tief in die Augen blicken, dabei Händchen halten, während das Mondlicht auf die verliebten fällt? Ein Segeltörn bei Mondlicht in der Südsee?

Es gibt wohl viele Variationen von Romantik und jeder wählt seine eigene. Stellt sich die Frage, zumindest mir, was passiert wenn beide völlig andere Vorstellungen von Romantik haben? Die Hauptfrage zu diesem Thema, warum liebt die (der 🙂 ) Eine die Romantik und der (die 🙂 ) Andere kann Null damit anfangen? Du bist ja so unromantisch. Ach ja, du heulst dafür den Mond an. ich denke mal, das wird nichts mit den beiden.

Ist Romantik ein Gefühl das nicht jeder Mensch besitzt? Ich habe trotz Studien in der Psychologie, nichts davon gehört das Romantik ein Gefühl wäre. Daher schließen wir das hiermit aus. Ich denke dass, die Romantik ein Unterordner der Liebe ist. Cool ausgedrückt.. oder 🙂 :).

Das wir aus unserer Liebe heraus ein Gefühl für Romantik entwickeln. Daraus folgt, sind wir stark in mit der Liebe verbunden, haben wir auch Zugriff auf diesen Unterordner (klingt jetzt eher nicht romantisch), ist uns die Liebe fremd, dann gibt es auch keine Romantik oder nur ein Ansatz dazu.

Liebe möchte es warm und kuschelig haben. Liebe sucht das Abenteuer.Liebe liebt Händchen halten im Mondschein. Liebe liebt Gefühle. Schon besser? 🙂 ). Daher ist Liebe nicht einfach ein Gefühl. Liebe ist eine Existenzform. Ich vertrete die Meinung, das wir nur einen keinen Teil dieser Existenz leben. Liebe zerbricht mehr als oft daran.Allein weil wir ihr Potential nicht ausschöpfen.

Wir erforschen sie nicht und das meine ich jetzt nicht im wissenschaftlichen Sinne. Rein persönlich müssen wir das machen.Wir leben nur die Teile die wir kennen. Küssen, Flirten, Sex, verliebt sein. Und im verliebt sein, die Nähe. Nach der verliebt sein Phase wird die Nähe schon weniger, da sie in der verliebt sein Phase exzessiv gelebt wurde.

Was aber ist mit der Liebe die in unserem Herzen ihr Zuhause hat? Die Liebe die immer Nähe möchte, immer Wärme empfinden möchte? Die Liebe, die Vereinigung möchte (Sex no)? Was machen wir mit dieser Liebe? Die Liebe, die wir am ersten Tag fühlen und den Rest unseres Lebens.

Dieses Gefühl das sich in unsere Gefühle brennt. Diese Welle, die sanft an einen Strand, im Mondlicht der Südsee brandet. Sich wieder zurück zieht, um sich im nächsten Moment wieder mit dem Strand zu vereinigen. Diese Gefühl das dich überall mit hin begleitet. Ständiges Glück , das ständige Geborgenheit vermittelt. Egal wie immer dein Leben auch gerade aussieht.

Du läßt Musik in diese Welle fließen und nichts kann dich erschüttern, da du zu jeder Zeit auf deine Liebe zugreifen kannst. Eine Liebe voller Vertrauen. Haben wir das Vertrauen in uns verankert, wird die Liebe zu einem Höhepunkt ohne Ende (Sex no).Bist du unterwegs und Einsamkeit will anklopfen, dann gehst du in die Welle und alles ist in Ordnung. Du bist glücklich, den du bist selbst zum Grund des Glückes geworden.

Ich hoffe der Ein oder Andere kann dem noch folgen.Die Liebe schenkt uns alles um für immer glücklich zu sein. Aber wir geben uns mit Brotkrumen zufrieden und wundern uns wenn wir nur trockenes Brot fühlen.

Da wir jetzt alle der Liebe und Romantik derart von Nahe sind…

Candle light diner Teil 1

Die Vorspeise:

Thunfisch Sashimi

Elemente:

80 g Thunfisch, 4 Kleine Schalotten, 5 Oliven, Olivenöl, 4 Tomaten, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, 1,5 cl Gin, Gelatine

Gestalt geben:

Tomaten zerkleinern und mit dem Mixstab pürieren. Tomatenpüree durch ein feines Sieb streichen. Unter das Tomatenpüree den Gin rühren Das Tomatenpüree abwiegen oder messen und die entsprechende Menge Gelatine im kalten Wasser einweichen. Siehe Verpackungshinweis.

Tomatenpüree erhitzen aber nicht kochen, abschmecken und mit der ausgedrückten Gelatine verrühren.1 cm hoch in ein flaches Geschirr gießen und im Kühlschrank gelieren lassen. Wenn das Tomatengelee ganz fest ist, in sehr kleine Würfel schneiden .

Schalotten in feine Streifen schneiden, in Olivenöl glasig dünsten (niedrige Flamme). Feingeschnittene Oliven zugeben und ganz kurz mit dünsten.

Den Tunfisch (Top Qualität und frisch gekauft) in dünne Scheiben schneiden, mit den Schalotten und Oliven bestreuen und mit den Tomatenwürfeln garnieren. Zitronenminzblätter als Topping.

Sekt als Getränk reichen.

Ach ja, die Romantik-Karte meines Freundes. Aus Gründen der Verschwiegenheit gegenüber meines Freundes, darf ja nicht jeder eine Frauenversteher werden, nur so viel.

Die Worte seiner Ehefrau: “ Sollte er noch einmal auf die Idee kommen, seine Romantik-Karte ausspielen zu wollen, würde er für lange Zeit im Garten campen müssen. Ich weis bis heute nicht, was unser Frauenversteher , an diesem Abend als romantisch empfunden hat.

Ok, das war gelogen.Ich weis es 🙂 🙂 🙂 🙂

Sous-vêtement trop petit