Des Schreiberlings Gedanken

Es gibt Themen die werden auf einem Blog nicht wirklich ausführlich behandelt. Es scheint als gäbe es eine allgemeine innere Abwehr dagegen. Sie werden kurz angerissen wenn es der Umstand erfordert aber wirklich darüber sprechen mag man nicht. Das hat natürlich Gründe, wie zu schmuddelig, zu Emotional, man kann und will sich damit nicht beschäftigen. Schreiben soll ja auch Spaß machen. Über Kriege, Morde und Gewalttaten schreiben ist das Gegenteil von Spaß. Daher wird darüber berichtet aber nicht selbst geschrieben.

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Der Tod wird auch nicht so gerne beschrieben. Wobei der mich öfters an einen Film erinnert. Darin verlieben sich Hazel Grace Lancaster und Augustus Gus Waters. Liebe und Tod. Hazel hat Schilddrüsen Krebs und Gus Knochenkrebs. Er scheint geheilt und sie dem Tod geweiht. Man erwartet das sie stirbt aber im Film stirbt nur er. Es ist ein wahnsinnig gefühlvoller Film. Manche Sätze darin sollte man sich aufschreiben. Liebe in einer Form, die Liebe immer beinhalten sollte. Es ist nicht möglich den Film anzusehen ohne zu weinen. Der Tod als Begleiter, der dass Leben absolut intensiv macht und gleichzeitig total abschreckend. Er erzählt vom Leben und der Liebe, vom Sterben und der Hoffnung. Einer Hoffnung nicht auf Heilung. Einer Hoffnung, das Glück noch so lange wie möglich erleben zu können.Von tiefster Liebe und größter Verzweiflung. Ein Satz bleibt mir wohl für immer im Gedächtnis. „Sie wurde vielleicht nicht von vielen geliebt aber sie wurde innigst geliebt“. “ Ist das nicht mehr, als ein Mensch erwarten kann?“ Ein Teil aus der Grabrede, die er für Hazel vor seinem Tode schrieb. Der Tod besitzt neben seiner Un-Erwünschtheit, eine Melodie die sonst nichts auf der Erde zum Vorschein bringt.

Für einen Anderen stark zu sein, in den eigenen schwächsten Momenten, das ist wahre Liebe. Robert Späth

Vielleicht sollten wir alle nicht vergessen, das unser Leben ohne den Tod, keine wirkliche Bedeutung hätte. Mag er das Schlimmste im Leben sein, so macht er doch unser Leben lebenswert.

Auch Unfälle und ähnliche Dramatik sind nicht wirklich Thema. Dabei leiden viele Menschen doch so gerne mit. Also mit leiden, nicht selbst leiden. Wobei es auch viele Zeitgenossen gibt, die dass Leiden zu einer Kunstform umgestaltet haben. Melancholie ja aber echtes Leiden nein. Kann man alles noch gut nachvollziehen. Aber es gibt noch ein Thema, das unter Bloggern nicht wirklich Erwähnung findet. Humor.

Humoristische Texte, nur um des Humor Willen, habe ich jetzt noch keine gefunden. So im Ansatz ja aber wirklich auf das Lachen abgezielt, nein. Das mag daran liegen, das solche Texte sehr schwer zu verwirklichen sind. Schreibender Humor, der nicht in Witze erzählen ausartet, ist sehr schwer zu verwirklichen. Ich selbst habe das schon öfters probiert aber das Ergebnis war stets so, das mir das Lachen vergangen ist. 🙂 :). Automatisch komme ich dann zu einem Text, der mich dann an irgendeinen comedian erinnert. Was ich jetzt nicht so prickelnd empfinde. In den Kommentaren allerdings funktioniert das hervorragend. Humor in Schriftform denke ich, braucht ein Gegenüber.

Wobei es im Internet wirklich köstliche Geschichten gibt. Da hat Einer in einem Forum folgende Frage gestellt. Kann mir einer erklären warum noch kein Mensch auf der Sonne war? Ja, ihr braucht mir jetzt nicht mit der Hitze auf der Sonne zu kommen. Brauchen wir nicht? Nein, natürlich nicht. Wir Unwissenden haben da eine Sache übersehen. Also wenn es Winter ist und auf der Sonne Minus 10 Grad oder so herrschen, dann…. Lutz,35 aus…

Das nenne ich Humor. Alter :):). ja ich bediene mich da gerade im Jungend Slang. Wobei „Alter“ jetzt nicht mehr der Renner ist. Jugendwort des Jahres 2018, Ehrenmann/Ehrenfrau. Nice. Da gibt es ein schönes Wort. trumpeten. Ableitung ist genauso klar wie die Bedeutung. Versprechen von Menschen, ohne an die Folgen zu denken. Wie artikuliert man das dann?

Bild von pasja1000 auf Pixabay

Ich habe heute wieder einen trump raus gehauen? Keine Ahnung. Kommen wir zu meinem Lieblingsjugendwort. Fermentieren. Das ist geil (darf man das schreiben?). Fermentieren, Achtung, kontrolliertes Gammeln. Ich schmeiß mich weg. 🙂 🙂 Wobei sich mir die Frage stellt. Gammelt da der Gammler selbst oder ist das Herumgammeln an Sich gemeint? Daran anschließend und auch logisch begründet, fernschimmeln. Nicht am gewohnten Platz chillen. Was bedeutet dann am gewohnten Platz chillen? Verschimmeln? Ich liebe es. Zum Schluss unseres Jugend Slang, kommen wir zu meiner Altersgruppe und x-Jahre darunter. Gammelfleischparty. Ü-30 Partys. Was ist dann Ü-50. Resterampeparty? 🙂 🙂 🙂

Die Jugendsprache Vorläufer waren

  • historische Studentensprachen und Schülersprachen
  • 50er Jahre: „Halbstarken-Chinesisch“
  • 60er Jahre: „Teenager deutsch“
  • 70er Jahre: „APO-Sprache“ und  „Szene-Sprache“ oder „Schüler-deutsch“
  • 80er Jahre: „die große Vielfalt“
  • 90er Jahre: „Jugendsprache“
  • 2000er Jahre: „Kanakisch“ und „Kiez deutsch“
  • Die aktuellste Sprache derzeit ist Vong mit dem Jugendwort 2017 – I bims. ich bin es oder ich bin´s

Echt krass. Ich habe heute meinen jugendlichen Tag. Ich würde auch gerne Vong sprechen. Klingt so cool.

Das Schreiben liegt einem im Blut oder eben nicht. Wenn es dir im Blut liegt, ist es manchmal wie eine Sucht. Ich bin schon des Nacht´s aufgewacht und habe einen Artikel geschrieben. Genauer gesagt drei mal. Dabei herausgekommen sind Café, Lebenskünstler, New day in souls gold paradise. Für mich persönlich war Lebenskünstler, das Beste das ich für mich je geschrieben habe. Morgens so gegen halb Vier bin ich aufgewacht und habe mich direkt, nach zwei Kaffee, an den Laptop gesetzt. Diesen Artikel zu schreiben, hat mir dermaßen viel Spaß bereitet. Er ist ein Stück Ich. Von daher liebe ich ihn auch ganz besonders.

Bild von Jinali Parikh auf Pixabay

Ich denke jeder Schreiberling (gibt´s da eine weibliche Form von? ) hat einen selbst gefertigten Text, denn er ganz besonders liebt. Der aus seinem/ihrem Herzen oder der Seele, direkt auf´s Papier floss. Oder in den screen. Schreiberling zu sein ist mir ein inneres Bedürfnis. Ich liebe es. Alles in mir liebt es. Und wenn aus Schreiben, Kommunikation entsteht dann wird es magisch. Dann vereinen sich für eine kurze Zeit, Herzen oder Seelen und in ganz besonderen Fällen Herzen und Seelen.

header: Bild von Jinali Parikh auf Pixabay

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100 Tage Power 5#

Leidenschaft und Spaß, gehen Hand in Hand in unser aller Leben. Das können wir alle für uns nutzen. Lebensmittel zu unserer Freude und unseren Freunden machen. Wer kritisch seiner Ernährung gegenüber steht, hat bald große Probleme. Unser Gehirn liebt es zu spielen, zu entdecken. Nutzen wir dieses Potential. Frisch gekaufte Lebensmittel sind farbenprächtig. Sie duften und haben wundervolle Geschmäcker. Nimm sie in die Hände. Spüre ihre Beschaffenheit, erfreue dich am Duft und beiße herzhaft und mit vollem Genuss hinein. Lass einfach mal den Saft einer Orange laufen. Über dein Kinn, hinab zu deinem Hals und er spüre deine Empfindungen. Sei einen Moment das Kind in dir. Frage nicht, verurteile nicht, lebe genau in diesem Augenblick.

Das macht unserem Gehirn und somit auch dem kleinsten Atom in uns, mal so richtig Spaß. Das erzeugt Lebendigkeit. Lebendigkeit erzeugt Mut und Wille zum Leben. Dagegen hat es auch eine Depression schwer anzukommen. Die Beiden vertragen sich überhaupt nicht. Die Erkenntnis das Chips und Schokolade wahnsinnig gut schmecken und das gleichzeitige Denken, haben die aber viele Kalorien, bringt unseren Denkapparat in die Bredouille. Zwei sich völlig widersprechende Informationen und Gefühle erreichen gleichzeitig unser Gehirn. Welcher Information, welchem Gefühl soll es folgen. es hat keine Ahnung und folgt nun einfach dem Instinkt.

Ja, den besitzen wir nach all den 1000 Jahren immer noch. Unser Instinkt kennt nur ein Ziel. Überleben. Was brauchen wir zum Leben? Also liegt die Entscheidung nahe. Chips und Schokolade finden den Weg in unseren Körper. Unser Verhalten, unsere Gefühle folgen dem Erlernten. Dem Lustprinzip das uns angeboren. Nicht nur Sex wird im Gehirn als Lust betrachtet. Essen, trinken, spielen, Geld anhäufen, Geld ausgeben usw. Daher brauchen wir dringend einen Kurs in Lebendigkeit mit Maß. Kind sein was das essen angeht. Warum Kind? Na erinnern wir uns noch? Kinder essen wenn sie Hunger haben. Kinder essen nur so viel bis sie satt sind. Kinder bewegen sich unglaublich viel und Kinder denken nicht über das Essen nach, sie tun es einfach. Das ist uns völlig abhanden gekommen.

Wir müssen in die Leidenschaft, für die Leidenschaft gehen. Ich esse gerne. Ich esse mit Genuss.Ich esse gerne wenig und öfters. Ich esse gerne Obst und Gemüse. Ich esse gerne Steak. Ich esse gern, was immer ich auch zu mir nehme. Holen wir unsere Ernährung in einen gesunden Kontext. Mit aller Freude essen und das mit einem gesunden Maß. Freude ist unabdingbar beim essen. Ohne Freude essen veranlasst das Gehirn frustriert zu werden. Man könnte es mit einem Lottogewinn vergleichen. Man gewinnt den Hauptgewinn. Samstag nach der Ziehung ist man völlig aus dem Häuschen. Man träumt von all den Sachen die man nun machen kann. Das Gehirn ist elektrifiziert. Voll dabei und dann erfahren sie, das so viele Menschen mit ihnen gewonnen haben, das nur noch ein mickriger Gewinn für den Einzelnen übrig bleibt. Das Gehirn stürzt ab und aus der Freude wird Frustration. Einmal das Glück gehabt und dann keine Millionen. Den Gewinn sieht man nicht mehr, nur der Verlust der Millionen zählt noch.

So ähnlich reagiert das Gehirn wenn essen angesagt ist. Nahrung der 6 er im Lotto. Dann kommen zwei Karotten und drei Salatblätter, die lustlos hinein gestopft werden. Totale Enttäuschung im Gehirn. Einziger Unterschied, das Gehirn weis, dass die Millionen nicht mehr kommen und es freut sich dann doch über den kleineren Betrag. Aber beim Essen hat es gelernt, da ist noch mehr. Viel mehr. Und damit beschäftigt es sich dann in jedem verfügbaren Moment von Langeweile oder Frustration. Irgendwann wird der Geist schon willig. Auch das hat unser Gehirn erfahren. Wie wir uns selbst am besten austricksen.

Achtsamkeit ist da ein wichtiger Helfer. Freude, Demut, Spaß, Annehmen, Austausch, Instinkt, Gespür, Intuition, Liebe sind alles Helfer die für uns arbeiten, wenn wir sie nur benutzen. Zeit nehmen. Lernen wollen. Mut, Wille, Ausdauer. Sich selbst ernst nehmen und dadurch Spaß entwickeln. Spaß am essen und zum Essen ist daher lebenswichtig, wenn wir gesund bleiben oder werden wollen. So fangen wir an mit unserem Körper und unserem Geist zu kommunizieren. Wir haben beide aktiviert. Jetzt sind sie ganz bei uns. Jetzt wollen sie gefordert werden und genau jetzt haben wir die Möglichkeit, alte Denk,- und Gefühlsmuster zu entsorgen. Durch Spaß an der Ernährung und am essen. Wir sind nun eins, mit uns Selbst. Wir selbst wollen gefordert werden. Man fängt automatisch an, Sport auf die ein oder andere Weise zu betreiben. Kein Muss, Wollen steht ab jetzt auf dem Programm. Alles nur weil wir uns in Harmonie mit uns Selbst und unserer Ernährung gebracht haben. Oh ja, ich spüre die Skepsis bis zu mir.

Theorie und Ernährung ist nur Ok, wenn daraus Praxis wird.. Ich kann mich nicht gesund lesen, dünn lesen oder zunehmen durch lesen. Das alles kann ich nur, wenn aus Theorie, Praxis wird. Du kannst dir hundert mal durchlesen was ich da geschrieben habe, du wirst dich erst verändern, wenn du es ins Leben bringst. Mache deine Lebensmittel, deine Ernährung, dein Leben zu einer Einheit. Liebe was du tust und habe Spaß dabei, dann ist unser Gehirn anwesend. Ohne das Gehirn funktioniert es nicht. Aber es ist so leicht, es auf deine Seite zu bringen. Geht es allein nicht, dann suche nach Leuten die auch lebendig werden wollen. Entwickle deine Leidenschaft für alles das mit Ernährung zu tun hat.. Sie wird zum Motor deines ganzen Leben. Dein Gehirn wird sich so was von Dankbar zeigen. Es wird mit dir zusammen neue Wege in deinem Leben gehen. Gesünder, fitter, besser gelaunt, aktiver, kindlicher (was deinem inneren Kind sehr viel Freude bringen wird), stärker, freundlicher und im Wissen das man anfängt sich selbst zu leben.

photo unsplash: Header. Form image 1. Alex Munsell. image 2. Stage 7 Photography

Sunshine Blogger Award

Die liebe Janine vom Blog janineblogt hat mich für den Sunshine Blogger Award getagged. Vielen lieben Dank dafür. Es ist mir eine Ehre und mit Freude werde ich mich wieder daran beteiligen.

Der Sunshine Blogger Award ist für diejenigen, die kreativ, inspirierend und positiv, ihren Sonnenschein in der Blogwelt versprühen.

So meine Interpretation.

undefined So ein Award ist eine schöne Sache. Zeigt er doch Wertschätzung und Anerkennung, einer Person und dessen Blog. Diese habe ich dir und deinem Blog, liebe Janine, gegenüber mit Sicherheit auch. Vielen Dank.

Regeln gibt es auch für diesen Award.

  • Danke dem Blogger, der dich getagged hat und markiere ihn mit seinem Link
  • Beantworte die 11 Fragen, die der Blogger dir gestellt hat
  • Nominiere 11 neue Blogger für den Award und stelle 11 Fragen
  • Liste die Regeln auf

Janines Fragen:

Link zu Janine´s Beitrag

  • Was hat dich dazu bewegt, mit Bloggen zu beginnen?
  • Ich wollte meine Gedanken mit Gleichgesinnten teilen. Bloggen erschien mir der beste Weg dazu.
  • Wer inspiriert dich am meisten und warum?
  • Die meiste Inspiration finde ich, wenn ich in einem Café sitze und die Leute um mich herum beobachte.
  • Was war als Kind dein Traumberuf?
  • Archäologe
  • Wie gefällt es dir dich zu entspannen?
  • Im Café, bei einem Kaffee.
  • Welche Angewohnheit würdest du am liebsten aufgeben?
  • Aufgeben ist keine Option für mich.Daher beschäftige ich mich nicht damit.
  • Welche Angewohnheit hättest du gerne?
  • Bei einer Sache bleiben zu können.
  • Worauf bist du besonders stolz?
  • Auf mich.
  • Was ist dein Lieblingsbuch/Film/Lied und warum?
  • Last Samurai. Darin kommen ein paar Werte vor, die ich ganz besonders schätze.
  • Welchen Rat würdest du deinem 12-jährigen Ich geben?
  • Überlege ganz genau was dir wichtig ist.
  • Was würdest du in deinem Leben anders machen, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest?
  • Meinen Job nicht mehr so wichtig nehmen.
  • Bei welcher Frage musstest du am längsten nachdenken?
  • Frage 8

Meine Fragen an euch.

  1. Wärst du ein Autor, welchen Alias würdest du nutzen?
  2. Liest du Bücher die dich auf den ersten Blick nicht zu interessieren scheinen?
  3. Wo würdest du am liebsten leben?
  4. Im welchem Film hättest du gerne die Hauptrolle gespielt?
  5. Bedeutet dir Erfolg etwas?
  6. Welchen Titel würde ein Buch tragen, das du geschrieben hast?
  7. Stadt oder Land?
  8. Wen oder was würdest du gerne studieren?
  9. In welchem Bereich wärst du gerne erfolgreich?
  10. Wie kam dein Blog zu seinem Namen?
  11. Welche Frage hättest du gerne beantwortet?

Ich hoffe das du ein wenig Spaß mit den Fragen hast. ich freue mich auf deinen Antworten, Robert.

Zum Schluss meine Nominierungen.


unsplash: Header, My Life Through A Lens. Bild 1, John-Mark Smith ,