Ich Briefe dich

Der Wecker weckerte um mich zu weckern.
Der Wasserkocher wassserkocherte um gekochtes Wasser zu wasserkochern.

Unsere Sprache gibt viel an Wortwitz, exakter Ausdrucksform oder banaler Entgleisung her. Sprache so herrlich lebendig oder abgrundtief trocken. Sprache verbindet oder trennt Völker, Menschen, Nationalitäten.

Ich selbst liebe die Sprache an sich. Ob nun gesprochen oder in schriftlicher Form. Sie bietet unendliche Möglichkeiten der Kreativität. In der Musik, als Texte, untermalt von Melodien der Sehnsucht, der Liebe, der Freude oder des Unsinns.

In Buchform, als Gedichtband, Abenteuerroman oder als Lexikon daher kommend. Ja, und dann gibt es noch den Brief. Der Brief ein Relikt aus vergangenen Tagen. Aber nicht für alle. Auch in Zeiten von SMS oder WhatsApp gibt es noch viele Menschen, denen der Brief ein besonderes Anliegen ist.

Das ich gern Briefe schreibe, wäre schlichtweg eine Untertreibung.Ich schreibe mit so viel Freude, das ich mich einer Gruppe angeschlossen habe, die nur fürs Briefe schreiben lebt.

Es fängt schon mit der Auswahl des Briefpapiers an. Nicht für Jeden, ist jedes Briefpapier geeignet. Nicht nur die Farbe, das Motiv ist wichtig auch die Qualität sagt dem Empfänger viel aus.Dann das Schreibutensil selbst. Füller, Kugelschreiber, Bleistift oder doch die Feder? Die Farbwahl darf auch nicht vergessen werden. Briefumschlag und Briefpapier identisch oder doch lieber verschieden?

Zu guter Letzt die Briefmarke. Eine Wissenschaft für sich. Auch hier ein vielfältiges Potential von Ausdrucksformen, der Anerkennung oder der Missachtung.

All das sind aber nur die Zutaten. Der wirkliche Grund fürs Briefe schreiben ist der Inhalt. Das Finden der richtige Formulierung. Das verständlich machen, durch die passende Wortwahl. Epik oder Lyrik? Angriff oder Nachsicht? Klatsch und Tratsch oder Wissen?

Schreiben ist die schriftliche Form von Kunst und Unterhaltung.

Abenteuer & Freiheit

Kreativität & Erleben

Geben & Nehmen

Vertrauen & Wertschätzung

Der Brief die Krönung all dessen.

Da man Briefe aber nicht essen sollte, was hier und da schon passiert sein soll, wenden wir uns heute einem Fisch Problem zu . Jeder der Fisch zu sich nimmt wird es kennen. Der Backfisch oder der panierte Fisch. Jetzt nicht auf der Speisekarte von preisgekrönten Restaurants zu finden aber so gut wie in jedem Haushalt.

Zumeist mit Kartoffelsalat und Mayonnaise/Remoulade serviert. Läßt man den Kartoffelsalat weg, wird es schwierig. Petersiliekartoffeln, ja aber. Da paßt kein Ketchup und keine Mayonnaise/Remoulade. Also das Ganze ohne Sauce. Das ändern wir jetzt.

Orangen Salbei Sauce mit Gin

Elemente:

9 Orangen, 2 rote Chilischoten, ½ Tl Nelken, 3 El Gin, 1 El brauner Zucker, 2 kleine Zweige Salbei, 1 El Speisestärke

Gestalt geben:

6 Orangen schälen,dabei auch die weiße fasrige Haut entfernen. Filet aus der Haut schneiden. Ausgetretenen Saft dabei auffangen. Die restlichen Orangen auspressen und zum schon vorhandenen Saft geben.

Chilischoten halbieren, Kerne entfernen und klein schneiden. Orangensaft, Nelken, Zucker, 1 Zweig Salbei, Chili, Gin aufkochen. Stärke mit 2 El kaltem Wasser verrühren.In den kochenden Saft rühren und 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.Umrühren nicht vergessen.

Die Sauce durch ein feines Sieb geben und abkühlen lassen. Einige Salbeiblätter klein schneiden und mit den Orangenfilets zur Sauce geben.

Tipp:

Paßt auch zu nicht paniertem Fisch hervorragend. Kann kalt im Sommer, oder warm im Winter gereicht werden.Oder umgekehrt, je nach Vorliebe.

Wünsche guten Appetit.

header image.Alex Holyoake

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Summer Kitchen

Liebe wird auf etwas Echtem geboren, alles andere ist verliebt sein.

So ist das auch mit dem Essen. Mit Liebe und Spaß gekocht, schmeckt es selbst dem anspruchvollsten Gast. Das wir Menschen das können, ist irgendwie magisch. Als ob das Essen uns zu sagen vermag, der Koch hatte heute kein Bock oder der Koch liebt heute seinen Arbeit.

Alles was Echt ist,spüren wir und lieben es.

Spaghetti Alla Puttanesca

Elemente:

500 g Spaghetti, 1 Dose Thunfisch in Öl, 3 Knoblauchzehen, 1 El Kapern, Sardellenfilets in Öl, glatte Petersilie, 2 rote Chilischoten, 800 g gehackte Tomaten, 10 Oliven schwarz,ohne Stein, 1 Limette, Zmt.

Gestalt geben:

Spaghetti al dente kochen. In einer großen Pfanne das Öl des Thunfisch erhitzen.Die Knoblauchzehen hineinpressen. Die Kapern dazu geben. Sardellen mit dem Öl unterheben. Zwischenzeitlich die Petersilien blätter von den Stielen trennen.

Die Stiele und die Chili schoten in kleine Stücke schneiden und in die Pfanne geben. Petersilie blätter grob hacken.Die Fisch Mischung zwei Minuten anbraten. Dabei ständig rühren. Den Thunfisch und die Tomaten unterheben.

Geviertelte Oliven in die Pfanne und mit einer Prise Zimt und etwas Pfeffer würzen. Salz geben wir keines rein, da die Sardellen genug davon abgeben. Spaghetti durch ein Sieb abschütten und etwas vom Kochwasser auffangen.

Ein paar Löffel Kochwasser in die Pfanne geben und verrühren.Dadurch wird die Tomaten/Thunfisch Sauce cremig. Petersilie dazu geben und mit dem Limettensaft abschmecken. Spaghetti in die Sauce geben, noch 1 oder 2 El Kochwasser und alles gründlich vermischen. Schmeckt nach Meer und Sommer.

Tipp:

Wer möchte kann Grana Padano darüber hobeln. Ist aber nicht Jedermanns Sache.

Verliebt sein ist der Himmel, Liebe das ganze Universum.

Das Universum des Geschmack, ist die Hingabe und Kreativität, die Liebe und das Können des Koch.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen „Echten Tag“

Art comes from skill but can not by art

Farben des Sommers

Hitze und Hunger vertragen sich nicht wirklich. Entweder man hat kein Hungergefühl oder es wird einem nicht klar, worauf man Appetit hat. Daher machen wir heute ein sehr nahrhaftes, erfrischendes, süß-säuerliches und für die Augen anziehendes Gericht.

Couscous-Beeren-Salat

Elemente:
Für den Salat:

300 g Couscous, 300 ml Apfelsaft, 50 g Himbeeren, 100 g Blaubeeren, 50 g Johannisbeeren, 100 g Erdbeeren, 100 g Brombeeren, 4 EL Kokosöl, 2 EL Zucker, Salz

Für die Sauce:

100 ml Sahne, 6 EL Zucker, Salz

Gestalt geben:

Den Apfelsaft und eine Prise Salz aufkochen. Den Couscous in die Flüssigkeit geben und die Masse vom Herd nehmen. Gut verrühren und das Ganze 3 bis 4 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern und das Kokosöl dazu geben. Kalt werden lassen.

Alle Beeren in eine Schüssel geben, mit dem Zucker bestreuen und ziehen lassen. Beeren mit der Flüssigkeit vorsichtig unter den Couscous heben.

Für die Sauce, den Zucker gleichmäßig, in einem kleinen Topf verteilen. Auf mittlerer Hitze den Zucker flüssig werden lassen. Wenn der Zucker eine leichte Bräune hat (Zucker muss noch flüssig sein), anfangen die Sahne zuzugeben.

Kräftig mit dem Schneebesen, die Sahne und den Zucker verrühren. Eine Prise Salz dazu geben, vom Herd nehmen und fertig . Den Couscous Beeren Mix auf Tellern verteilen. Die Sauce extra dazu reichen.

Tipp:

Eistee oder Wasser dazu servieren.

goeie eetlus