Schatten auf Uns

Wir stehen in der Sonne. Bilden uns ein, das sie für uns lacht. Doch je länger wir in ihrem Schein stehen, um so mehr wünschen wir uns Schatten. Schatten.

Wir blicken in die Welt und sehen Sonne, an Orten die nur Schatten. Können es nicht mehr unterscheiden. Wissen nicht mehr was Sonne, was Schatten. Schatten.

Denken kaufen wäre Sonne, Geld wäre Sonne aber damit leben wir im Schatten. In einem Schatten, in dem jede Sonne nur blendet. In dem Sonne, Sonne scheint und doch nur Schatten wirft. Schatten.

Wir haben uns verlaufen. In der Sonne und irren jetzt durch die Schatten. Können nicht mehr sagen was Licht, was Schatten. Schatten.

Machen jede Menge Müll und legen ihn in die Sonne. Legen ihn in die Meere und hoffen auf Schatten. Sehen den Müll in der Sonne, sehen ihn im Schatten. Schatten.

Schatten liegt auf unseren Gehirnen und doch wünschen wir die Sonne. Aber Sonne leben wir nicht. Wir leben den Schatten. Den Schatten.

Kaufen alles kaufen. Kaufen alles kaufen. Schatten alles Schatten. Schatten alles Schatten. Aber wir glauben wir leben in der Sonne. Sonne.

Eine Droge in jedem von uns und wir wollen immer mehr. Junkies, Kauf Junkies sind wir geworden und leben in deren Schatten. Kauf Junkies sind wir geworden und glauben wir sind in der Sonne. Sonne.

Überall nur Kaufen. Werbung verseucht unser Land, unsere Sonne. Werbung wohin das Auge blickt, macht Schatten. Schafft Droge. Schafft Junkie. Schafft Schatten. Schatten.

Spürst du diese Sucht? Glaubst du dieser Sucht? Lebst du diese Sucht, Junkie? Kannst du noch anders denken? Kannst du noch weg sehen? Kannst du noch widerstehen? Junkie im Schatten. Schatten.

Menschen sind Spielzeuge. Menschen sind Zirkuspferde im Zirkus Schatten. Menschen sind Junkies. Menschen sind Heuchler. Menschen sind Lügner. Menschen sind Schatten. Schatten.

Schau dich um Mensch. Das bist du. Du siehst aber nur die Anderen. Erkennst die eigene Schatten nicht. Mensch. Erkennst den eignen Junkie nicht. Geblendet von der Sonne im Schatten. Schatten.

Um Drogen frei zu werden bedarf es dem Entzug. Schatten Junkie. Eine Selbsthilfegruppe Namens Sonne. Trete heraus aus dem Schatten. Werde wieder zu Licht, das erkennen kann. Licht.

Ohne dein Sehen bleibst du der Schatten Junkie. Lebst weiter in der Dunkelheit. Meidest weiter das Licht der Erkenntnis, das Schatten Werbung heißt. Das Werbung der Dealer, der eigenen Droge ist. Droge.

Befreien wir uns von der Droge die Überall lauert. Verbannen wir sie in die Schatten und sehen klar in den Tag. In die Nacht. Bleiben nüchtern und gehen in die Selbsthilfegruppe Sonnenlicht. Sonnenlicht.

photos unsplash by: Silas Baisch

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Aussteigen

Mal aussteigen aus dem eigenen Leben. Einfach vergessen wer man ist. Verschwinden in einer unbekannten Welt, deren einziger Zweck zu lieben ist. Wasser und Berge. Berge im Wasser breiten sich vor mir aus. Sanft rauscht der Wind durch die Gräser. Hohes Gras zu allen Seiten erwartet mich mit frohen Gesang. Blumen zwischen all diesen wundervollen Grün tönen, geben mir das Gefühl in einem Paradies der Freiheit und Liebe zu verweilen. Keine Wolke am Firmament zu sehen. Sonnenlicht und Sternen zauber lassen den Himmel funkeln. Duft von frischen Heu, satten Gräsern, steinigen Bergen, kühlen Wassern, lieblichen Blumen und dem süßen Frei sein, durch strömen alle Winkel dieses wunderbaren Ortes.

Ich laufe über weiches Gras und spüre das erfrischende Wasser an meinen nackten Fußsohlen. So fühlt sich wohl das gehen zu den Wolken an. Berges Höhen erfüllen den Wunsch nach Nähe zur Erhabenheit des Seins. Kein Wort, kein Gedanke wohin ich auch spüre und höre. Lebendiges Alles bestehend aus Gefühlen. Purem Gefühl. Ich bin lebendig. Wasser tanzt mit dem Gras einen freudigen Walzer. Ein Blick in den Himmel und das Firmament aus Sonnen,- und Sternenlicht tanzt seinen Tango der Liebe mit mir.

Ohne Töne nur im Takt der wog enden Elemente. Kein Wesen außer dem Meinem, erfüllt hier keine Zeit und auch keinen Raum. Nichts als kostbarer Traum und Sinn freier Wunsch begegnen sich hier. Insel all meiner Träume. Möchte mich betten auf dem dahin fließenden Gras, treibend auf dem Fluss Namens „Ewiger Liebe.“ Würde gerne hier für immer verweilen. Im Land ohne Anspruch, ohne Entscheidungen. ohne Schmerz. Vielleicht dich einen Blick riskieren lassen. In mein Selbst, wenn ich mich wünschen kann. Das Ich, wenn ich mich Ich sein lasse. Es schaffe zu vergessen wer Ich sein soll. Vergesse wie Sie mich, wie Ich mich brauche um zu überleben.

Abseits aller weltlichen Ansprüche. An diesem einzigartigen Ort, an dem Kind und Erwachsener Eins sein dürfen. Kein Ich mir sagt was Richtig, was Falsch. Kein inneres Gejammer das zu entscheiden sucht. Frei von allem das Sagt. Frei von allem das Denkt. Frei für alles das fühlt. Frei sein ohne Hier und Jetzt. Aussteigen.

photo unsplash: header. Anton Repponen . image 1. Mikk Tõnissoo

Wenn ich es gewusst hätte

Es ist nicht einfach die Schönheit des Lebens im Auge, im Blickpunkt zu behalten. Zu viele hässliche Ecken, kommen gerne um die Gleichen. Sie setzen sich dreist neben dich und tun so als wäre ihr Platz neben dir. Du schaust kurz verwundert, da sich das Leben vor ein paar Sekunden noch anders angefühlt hat. So

beschwingt, fröhlich und heiter. Jetzt lastet etwas auf deiner Seele. Du spürst es, kannst ihm aber keinen Namen geben. Schicksal mag es manch einer von uns nennen. Des Leben dunkle Seite, die so oft im Blickpunkt stehen möchte. Scheinbar mögen auch Schatten die Dunkelheit nicht. Kann man verstehen, da sie ja nur im Lichte zu erkennen, wahr zu nehmen sind. Daher drängen sie sich nur allzu gerne in unser schönes, warmes Licht hinein. Das wir damit zum Schatten werden stimmt sie fröhlich, beschwingt und heiter.

Wer ist der Herrscher über die Schatten, wer der Herrscher über das Licht? Ich bin es nicht oder doch? Nein, wäre ich der Herrscher über sie, dann wäre mir das ewige Licht sicher. Aber wo wären dann die Schatten? Was vermag mein Schatten dann zu bewirken? Sollte ich darüber nachdenken? Bin ich mir nicht näher, als all die Fremden, die ihre Schatten auf mich werfen? Du, ja Du, dich meine ich,“Was willst du mein Freund sein“? Hast gesehen das ich der Herrscher über das Licht bin und möchtest dich zu gerne darin baden. Es tut mir Leid mein Bester aber das geht nicht, denn ich bin auch nur Licht und Schatten, wie wir alle. Mögen wir bei manchen auch nur das Licht strahlen sehen, so wissen wir doch, dass der Schatten dem Licht ebenso bedarf, wie das Licht den Schatten. Wir nennen es wohl Schicksal. Ich empfinde es als Leben. Auch wenn ich die Schatten nicht durch mein Leben geistern sehen möchte, so komme ich doch nicht umhin zu verstehen, das ich ohne Schatten das Licht nicht zu erkennen vermag. Auch ist ein Schatten immer ein Zeichen dafür, dass ich Aspekte meines Lebens, aus den Augen verloren habe. So muss ich Licht wie Schatten zu würdigen wissen, wenn ich nicht durch das Licht geblendet oder durch den Schatten verdunkelt werden will. Das eigene Leben zu lieben heißt dann wohl, alles zu lieben ohne Ausnahme. Das vermag mir schwer zu fallen, habe ich doch gelernt, die Schatten zu meiden und das Licht zu suchen.

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