Street philosphy

Ich möchte mir heute mal ein paar Gedenken zu einem Lebenskonzept machen. Dem Lebenskonzept unserer Gesellschaft. Die primär Frage, warum leben wir alle gleich, wenn wir doch so verschieden sind? Ist natürlich einfach zu beantworten. Wir haben Prinzipiell alle die gleichen Vorgaben. Baby sein, Kindergarten, Schule, Beruf/Studium, Arbeiten, Ruhestand/Rente, Tod. Das sind unsere Vorgaben und darin bewegen wir uns alle.

Etwas anderes kennen wir nicht. Also kennen schon aber wir leben nichts anderes. Weil das unsere gesellschaftliche Struktur nicht zu lässt. Aus dem System austreten, ist mit Härten verbunden, die wir nicht leben wollen. Manchmal fallen wir aber raus und von diesem Moment an, verändert sich das Leben dramatisch. Man erfährt die schmutzige Seite des Wohlstandes. Die Seite die man als Unterschicht bezeichnet. Auch noch so eine Aufteilung, die in so einem System sein muss. Oberschicht, Mittelschicht, Unterschicht. Mittlerweile gibt es noch eine Schicht unter der Unterschicht und eine Schicht, über der Oberschicht. Dafür löst sich die Mittelschicht immer mehr auf.

Image by Foundry Co from Pixabay

Fakt ist wir können nicht alle reich sein aber alle können arm werden. Geld der Motor unserer Gesellschaft ist wertlos, wenn es nichts mehr gibt was man dafür kaufen könnte. Ist logisch. Wo nichts ist, da gibt es auch nichts. Mit dem Geld kamen Wertvorstellungen. Beim Tauschhandel wurden noch Waren und Dienstleistungen gegeneinander abgegolten. Da wurde Wert auf das brauchen abgestimmt. Mit dem Geld ist das völlig anders geworden. Ich gebe Geld und bekomme was ich möchte, nicht was ich brauche. Je mehr Geld ich besitze um so mehr kann ich kaufen. Da Geld unabhängig von Ware ist. Ich brauche kein Brot um dafür Salz einzutauschen. Ich muss nur einen ständigen Geldfluss generieren und schon kann ich mir alles leisten.

Vor Jahren konnte man daher durch Arbeit noch zu Geld kommen. Das hat sich aber verändert. Mittlerweile vererbt sich Geld nur noch. Oder durch Lotterien kommt der Ein oder Andere noch zu viel Geld. Auch hier gilt wieder das Prinzip, jeder könnte aber nur die Wenigsten werden. Der allergrößte Teil der Menschheit ist vom Reich sein so weit entfernt, wie das nächste Sonnensystem von der Erde. Daran verändern, können wir durch unsere Gesellschaftsstruktur, die völlig mit dem Kapitalismus verbunden ist, nichts.

So haben wir uns häuslich eingerichtet in Strukturen die nur zu Gewalt, Krieg und Tod führen können. Wir müssen die Prioritäten verändern. Europa, China, Russland und die USA allein verbrauchen 120 % unserer weltweiten Ressourcen. Ja 120 %. Wie lange kann man von 100 %, 120 % verbrauchen? Ja lustig, da fehlen ja noch die, die in dieser Statistik gar nicht vorkommen. Der Rest der Welt.

Image by Mediamodifier from Pixabay

Alle Ressourcen die wir auf der Welt brauchen, waren am 1 August 2018 schon aufgebraucht. So leben wir 4 Monate von was? Von den angehäuften Reserven. Von dem was wir einst angespart haben. Wie lange wird diese Reserve wohl halten? Und die schlimmere Frage.“ Was machen wir wenn die Reserven aufgebraucht?“ Essen wir dann unser Geld? Ist unser Model ein Erfolgsrezept? Natürlich nicht aber wir sind alle darin verfangen. Allein auf Plastiktüten zu verzichten klappt nicht wirklich. Eine läppische Sache und das bekommen wir nicht hin.

Wir stecken im Konsumrausch und wollen den nicht beenden. Immer das Neuste. Das Bessere. Den neusten Trend. Kaufen, wollen, haben. Und haben wir kein Geld machen wir Schulden. Und mag es uns noch so klar sein, das es so auf keinen Fall weiter gehen kann, wir ignorieren es so gut es eben geht. Es ist wie eine Droge, von der wir Menschen nicht lassen können. Oder schlimmer, es ist tatsächlich unser Leben.

Image by Eduardo Davad from Pixabay

unsplash:Header.Image by Free-Photos from Pixabay

Werbeanzeigen

Freiheit die in meiner Seele schläft

In mir wohnt die Freiheit. Schon immer. Sie lebt in meiner Seele. Sie sendet mir Wünsche. Sie läßt mich blicken in fremde Erinnerungen. In meinen Träumen. Musik ist ein Teil meiner Seele. Ein großer, lauter und doch stiller Anteil, der mich liebt. Ich fühle meine Musik. Sie läßt mich wissen das Freiheit, wie Liebe nicht beschrieben werden können. Man kann sie nur leben und ausdrücken. Ausdrücken in Emotionen. Im Raum geben. Raum lassen.

Wenn nichts mehr hilft, dann kommt die Musik. Wenn alles Glück, dann ist da Musik. Freiheit lebt, wie ein Ritt auf einem Pferd. Mit geschlossenen Augen, ohne Sattel und Zaumzeug. Der Wind der über deinen Körper flutet und dich eins sein läßt mit dem was du bist. Natur. Du bist, ich bin ein Element der Natur. Dieses Element findet nur Ausdruck, wenn ich es lebe. Nicht erzähle. Erzählen kann nur der Wind. Erzählen vom Leben, denn er ist Teil der Natur. Wie der Donner dem Blitz folgt, will der Regen die Beiden begleiten.

Ich liebe sie und manchmal habe ich Ehrfurcht. Wenn Bäume sich biegen und Wasser in Sturzbächen Gehwege zu Flüssen macht. Dann spüre ich die echte Freiheit, die in meiner Seele wohnt. Ich spüre das sie nur ein Gast ist und doch bin ich Seele. Sie läßt mich empfinden wenn ich Natur bin. Im Umschwung der Jahreszeiten spricht die Seele zu mir. Läßt mich erkennen, was lebt in mir. Durch meine Gefühle, die Seele zur Verbindung hat.

Daher sitze ich in einem Café. Es ist das Zuhause als Verbindung in jeder Jahreszeit. Es spricht mit mir. Im Frühling voller Verlockung. Im Sommer durch kühlen Schatten. Im Herbst nostalgisch und im Winter mit besonderen Melodien. Meine Seele, die schon wanderte durch viele Leben, berichtet mir, wenn ich gerade fähig zu hören. Erkenne ich Gefühle die nicht die Meinen aber ich möchte das sie zu mir gehören..Sie erzählen das Liebe nicht zusammen sein prägt. Liebe braucht kein Gespräch. Sie braucht das Vertrauen auf das eigene Leben.

Die Freiheit in jeder Sekunde und die Gewissheit das Liebe nur in Freiheit funktioniert. Das Wissen das Vertrauen nicht heißt, ich bleibe immer bei dir. Aber ich dir vertrauen kann, das du mir nicht weh tust. Daher lebe du wie der Ostwind, wenn ich der Wind aus dem Süden bin. Sei du der reisende Strom, auch wenn ich ein stiller See bin. Höre deiner Seele zu und du beginnst zu verstehen, das Liebe nichts mit Gegensätzen und nichts mit Ähnlichkeiten zu tun hat. Wie Freiheit nicht das Gegenteil von gefangen sein ist.

Musik wurde geboren um zu verbinden. Um zu erkennen. Um Zugang zu deiner Seele zu finden. Um Liebe danach auszurichten. Dein Herz ist der Rhythmus deines Lebens. Deine Seele der Botschafter des Lebens oder die Botschafterin. Finde es heraus.

Freunde kommen, Freunde bleiben und für Diejenigen die gegangen sind, man muss ja nicht da sein um da zu sein.

unsplash:Header rina Iriser

Ein Rat an mich selbst

Jetzt gibt der sich schon selbst Ratschläge? Ja, macht er. Ich schreibe ihn jetzt für mich auf, da ich ihn ständig aus dem Sinn verliere. Das ist nicht gut für mein Leben. Wie lautet der Ratschlag? Betrachte das eigene Leben und das Leben um das eigene Leben herum immer positiv. Den Ratschlag selbst muss ich mir nicht merken. Es ist das Warum, das ich unbedingt behalten muss. Sprich nicht vergessen darf.

Also warum? Es sind nicht die althergebrachten Gründe. Damit ich mich besser fühle. Gesünder lebe. Damit ich das Schöne in der Welt sehe. Das passiert dadurch automatisch. Wenn ich nicht positiv denke, habe ich keinen Zugang zum Leben. Keinen Zugang zu anderen Menschen. Ich spüre nichts und ich sehe nichts. Mir entgehen alle Chancen, die dass Leben mir bietet. Jeder Mensch in meiner Nähe oder jeder Mensch den ich irgendwo sehe, besitzt etwas das ich nicht habe. Bin ich nicht positiv, bin ich nicht offen. Bin ich nicht offen, kann ich es nicht erkennen.

Nicht mit den Augen allein. Mit meinen Sinnen, die ständig im Hintergrund laufen. Sie sind wenn ich offen bin online, bin ich nicht offen schalten sie auf offline. Ich verpasse das Leben. Wie ein Computer der auf stand by steht und erst wieder aktiviert wird, wenn man eine Taste drückt oder die Mouse bewegt. Negative Einstellungen sind Aufmerksamkeit Killer. Sie lenken vom Leben ab. Reduzieren mich auf meine Gedankengänge. So bin ich nur noch mit mir selbst beschäftigt und das bringt mich nirgendwo hin.

Offenheit hat seine Sinne überall. Sie erkennt bevor ich es erfassen kann. Mein Fokus ist so immer ins Leben gerichtet. Zeigt mir Möglichkeiten auf und läßt mich Chancen wahrnehmen. Zu dem bin ich weniger mit mir selbst beschäftigt. Bringt den Vorteil das ich weniger denke, was wiederum dafür sorgt das ich mehr Energie zur Verfügung habe. Mehr Energie, gleich mehr Leistungsfähigkeit. Diese kann ich für Sport nutzen. Sport wiederum bringt meinen Körper in Form und Schuss. Was wiederum bei den Frauen besser ankommt, als ein träger, schlaffer Haufen, keine Lust auf Bewegung.

Überhaupt steigert Offenheit die Attraktivität. Verschlossene Gesichter ziehen niemanden an. Offenheit fördert damit auch soziale Kontakte. Diese fördern mein eigenes Wohlbefinden. Bringen Farbe in den Alltag, insofern ich einen habe und lassen das Leben lebendiger erscheinen. Offenheit zieht aber auch das Leben selbst an. Der wohl wichtigste Faktor der Offenheit. Wenn ich das Leben anziehe, dann beschäftigt es sich mit mir. Es fordert mich heraus. Will sehen was ich für Karten habe und welchen Joker es für mein Blatt parat hat.

Positiv sein und Offenheit sorgen auch dafür, das ich mich selbst lebe. Nicht denke, lebe. Ich zeige mich. Ich erfahre Reaktionen direkt im Umgang mit den Menschen. Kann mich austesten und mich mir selbst gegenüber beweisen. Durch die ständige Kommunikation erfahre ich viel. Sammle Wissen das ich anwenden kann. Erzeuge neue Gedanken, die mich weiter bringen. Auf dem Weg Leben, auf dem Weg zu mir. Wie ich jetzt erkenne, ist Offenheit die Magie des Lebens. Der Zauber der wirkt. Überall und sofort. Versuche dich einem offenen, lachenden und Energie geladenen Menschen zu entziehen. Mache ich nicht, weil ich es gar nicht möchte. Ich möchte in seiner Nähe sein, weil es ansteckend ist. Weil ich mit ihm das Leben fühle. Weil er mega Interessant ist.

Positive Offenheit ist der Garant, für ein Leben das mir gefallen wird. Gefällt. Gefallen hat. Ist ja auch klar. Das Leben an sich ist nur offen. Es kennt gar nichts anderes. Wenn es dann nichts anders kennt, kann es mich auch nicht erkennen, wenn ich mich anders als das Leben verhalte. Erscheint mir jetzt total logisch.

photo unsplash. header. bruce mars .