Spicy der Gurkensalat

Was darf an einem Grillabend nicht fehlen.Klar, die Salate.Die sind meistens eher schlicht oder bekannt.Daher werde ich euch heute eine etwas andere Variante eines Grill Salates vorstellen.Einfach und schnell zubereitet.

Spicy der Gurkensalat

Elemente:

1 Gurke (unbedingt Bio-, da mit der Schale verarbeitet), einen Spiralschneider, Salz, Pfeffer,Koriander,1 rote Zwiebel (klein), Pinienkerne, Limette,Limettenabrieb (daher wieder Bio-), sweet-chili-sauce.

Gestalt geben:

Die Gurke mit dem Spiralschneider zu „Spagetti“ verarbeiten.Gurken salzen und ein wenig pfeffern.Kurz im Kühlschrank ziehen lassen.

In der Zwischenzeit den Koriander hacken, Limettenabrieb herstellen.Zwiebel schälen halbieren und in feine Halbringe schneiden.

Limettenabrieb, Koriander, Zwiebel und Pinienkerne (nicht an rösten) zur Gurke geben und vermengen.

Sweet-chili-sauce mit Limettensaft verrühren und in den Salat geben (bitte erst kurz vor dem verzehr) und alles gründlich miteinander vermengen.

Tipp:

Chilischote, Kerne entfernen und in kleine Röllchen schneiden.Unter den Salat heben.Mango schälen,halbieren und in feine Scheiben schneiden.Zum Salat geben.


un bon barbecue

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Lebenskünstler

Er der Lebenskünstler, perfektioniert die Kunst, Klugheit im Leben, Spaß und Feingefühl, sowie eigene Interessen zu verbinden. Er besitzt die Fähigkeit, aus der denkbar schlechtesten Situationen, das Beste zu machen.

Dabei verliert er weder seinen Humor, noch seine stoische innere Ruhe. Er ist ein Meister darin, die eigenen Bedürfnisse zu leben. Man sollte seine Gelassenheit, seinen Humor aber niemals als Oberflächlich betrachten. Er hat seine Wurzeln als Wertgestalt, in einem nicht bewussten Geist. Seien Naturell entspringt nicht seiner Lebensgeschichte. Es ist abgekoppelt davon. Im Moment, im Jetzt. Er lebt in jeder Sekunde seines Lebens. Spricht man mit ihm, wird man bald merken, das er den Unterschied zwischen Wichtig und Unwichtig in sich verkörpert. Er dramatisiert Situationen nicht.

Dieser Lebenskünstler lebt zu einem großen Teil in mir. Situationen so zu verändern, das sie doch noch Lebenswert erscheinen, habe ich in meiner Kindheit gelernt oder lernen müssen? Ich bin mir da nicht so sicher. Richtig aufgefallen ist mir der Lebenskünstler in mir, als ich zum ersten Mal nach Straßburg gekommen bin. Da war ich 11 Jahre alt. Es war als würde diese Stadt in mir leben.

Daher lebt er auch nicht nur in Alternativen. Seine Sichtweise hat stets einen dritten und vierten Weg parat. Die große Lebensbejahung umfasst das ganze Leben und nicht nur die guten Aspekte. Für ihn gibt es kein Gut und Schlecht, es gibt nur das Leben und seine Möglichkeiten. Da er das Leben mit einer positiven Offenheit betrachtet, fallen ihm ständig neue Gründe ein, warum sein Leben so lebenswert zu sein vermag. Das alles geschieht immer im Jetzt. Probleme bekämpft er nicht. Er tänzelt um sie herum, ohne ihnen aus dem Weg zu gehen. Wer mit dem Leben ein Tänzchen wagt, der hat Freude daran. Egal wie schwierig es auch gerade sein mag.

Ich fühlte mich eins mit dieser Stadt und seinen Menschen oder besser gesagt mit einem Teil der Menschen. Damals wusste ich noch nicht wie man diese Leute nannte. Ich fühlte mich nur ihnen verbunden. Sie strahlten etwas aus, das mich in meinem Inneren berührte. Ein Gefühl von Freiheit, Unabhängigkeit. Das Leben wie eine Welle, die an einem Bootsrumpf eines Ausflugsdampfers vorbei glitt, zu sehen und spüren.

Ein lebendiger Geist hat es zumeist mit der Kreativität. Daher findet man Lebenskünstler zumeist auch in solchen Berufen. Ob als Maler, Musiker, Schriftsteller, sie möchten ihr Inneres nach Außen tragen. Viele Menschen sehen in Lebenskünstler, Franzosen die irgendwo am Meer, Portraits von Menschen malen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Ist wohl ein vergangenes Bildnis der Romantiker.

In der Geschichte der Menschheit finden sich viele Lebenskünstler.Ob nun Dali, Lindenberg, Thomas Mann, Charlie Chaplin, Marlene Dietrich, James Dean, Janis Joplin sie alle lebten sich aus und Einer macht das heute noch. Aber es gibt viel mehr Lebenskünstler die nicht berühmt wurden. Menschen denen es um das Leben an sich geht. Aussteiger die nach Kanada auswandern, um dort in der Wildnis mit Bären und anderen Raubtieren zu leben.

Ich bin in den Sechziger und Siebziger Jahren aufgewachsen. Das hat natürlich seine Konsequenzen, wenn man von Natur aus schon ein Freigeist ist. Gerade wenn man ein Jugendlicher dieser Zeit ist. Man erkennt im Außen, sein Innen. Kann sich damit identifizieren. Kann sich selbst durch die Kleidung, die Freunde, die Musik und was diese Zeit noch so mit sich brachte, selbst reflektieren. Das prägt einen für alle Zeiten.

Menschen die eine ganz spezielle Sicht auf die Welt und ihr Leben darin haben. Heute fallen diese Lebenskünstler nicht mehr so auf. Es ist normal geworden anders zu sein. Zumal fast jeder von sich behauptet, „Ich bin anders“. Das mag sein aber werde ich dadurch zum Lebenskünstler. Bestimmt nicht. Mein Outfit, meine Musikrichtung und auch meine Frisur macht mich nicht zum Lebenskünstler. Es ist die innere Einstellung und die Sicht auf alles, was im Leben passiert, das einen Lebenskünstler definiert.

Dieses Gefühl habe ich nie mehr verloren. Ich spüre es ständig in mir und so war mein Leben, wie soll ich das ausdrücken, ein buntes Treiben in einer gefühlt französischen Metropolen Welt. Klingt seltsam aber trifft den Kern der Sache. Da meine künstlerischen Talente, bedingt durch meine Kindheit, nicht wirklich offensichtlich zu Tage traten, war das Schreiben eine Ausdrucksform daraus und wahrscheinlich mein Berufe in der Gastronomie. Sie ermöglichten mir Länder und Kulturen kennenzulernen. Was wie ein Drang in mir arbeitete.

Lustigerweise finden sich im Internet viele Anweisungen und Seminare zum Thema, wie werde ich zum Lebenskünstler. Wie lege ich mir so eine Lebenseinstellung zu? Das ist echt zum Schreien komisch. Ich kann mir eine gelassenere Sicht auf das Leben zu legen aber ein Seminar an deren Ende ich ein Lebenskünstler bin? Echt jetzt? Werde ich da hypnotisiert und gehe als Künstler des Lebens, aus dem Seminar? Oder bekomme ich einen zerschlissenen Malerkittel und einen Pinsel in die Hand gedrückt? Schneiden sie mir das Ohrläppchen ab und drücken mir einen Bilderrahmen unter den Arm? Ich weis es nicht und möchte es auch gar nicht wissen.

Heutzutage ist man wohl der Meinung, dass man alles erlernen kann. Kann man nicht aber man kann mit allem Geld machen. Als Lebenskünstler wird man geboren und wenn man das Glück hat, dass die Lebensumstände die Richtigen, dann kann man den Lebenskünstler auch leben.

Die Art des Lebenskünstler bestimmt sein ganzes Leben. So auch das meine. Man fühlt sich verbunden mit den Dingen die einen umgeben. Sie bringen zum Ausdruck was wir wohl Persönlichkeit nennen. Ob das nun der Besitzt oder die Menschen im eigenen Leben sind. Die Arbeit oder die Zeiten der Freiheit, des Individualismus. Des nicht anpassen und die eigenen Regeln leben wollen und lassen. Die Selbstbestimmung die immer an erster Stelle steht, hat mir als Kind schon immer Ärger gebracht. Aber ohne sie fühle ich kein Leben.

Es gibt viele Arten der Lebens Kunst und den Lebenskünstler.

Grillkunst made in Südafrika

Eine andere Art der Lebenskunst ist es, in schwierigen Lebensverhältnissen, dass Beste aus allem zu machen. Wie die Bewohner Südafrikas. Man hat nicht viel und aus dem Wenigen macht man eine Philosophie. Nichts wird weggeworfen, was nicht doch noch irgendwann vom Nutzen sein könnte. Da gehen die Bewohner auch mal ungewöhnliche Wege. Auch beim grillen. Ja auch in Südafrika wird gegrillt. Bevorzugt Fisch und das auf eine recht kreative Weise.

Bevor wir fischen, wenden wir uns einem Grillsteak zu. Das ungewöhnliche daran ist die Gewürzmischung. Abgesehen von ganz normalen Zutaten wie Salz, Pfeffer, Paprika, Chili usw. verwenden die Südafrikaner noch ein paar Zutaten, die nicht so ganz gängig sind bei uns. Die Erste wird manch einer schon mal benutzt haben aber nicht gerade zum Steak grillen. Brauner Zucker. (Ist auch schon in Deutschland angekommen) Ok, kann man sich vorstellen aber die zweite Zutat 🙂 🙂 Kaffee. Ja, Kaffee.

Unter die Gewürzmischung wird gemahlener Kaffee geben. Das Fleisch wird fast fertig angebraten, vom Grill genommen und dick mit der Gewürzmischung bestreut. Festgeklopft und dann noch mal kurz auf den Grill gelegt. Seltsamerweise kommt dabei das Kaffeearoma nur schwach zum tragen.Das wird wohl daran liegen dass, der Kaffee schon einmal geröstet wurde. Ein neuer aber nach meiner Meinung, sehr guter Geschmack.Machen  wir einen Schwenk Richtung Fisch. Makrele. Die Makrele, die ihr überall bei uns zu kaufen bekommt. Natur natürlich, da sie ja eine südafrikanische Marinade erhalten soll und für die wir folgende Zutaten benötigen.

Elemente:

Knoblauch, Orangensaft, Salz, Butter und Aprikosenmarmelade.

Gestalt geben:

Die Zutaten miteinander verrühren. Die Makrele von beiden Seiten damit einstreichen und rauf auf den Grill. Grillzeit ca. 15 Minuten. Dabei immer wieder wenden und neu einpinseln. Dazu serviert wird Marmeladenbrot. Das ist krass und es schmeckt wirklich. Die Makrele. Das Marmeladenbrot dazu, ist eher gewöhnungsbedürftig. Wenn wir schon bei seltsamen Beilagen sind, dann muss natürlich noch eine für das Grillsteak her. Auch Marke Südafrika.

Dazu stellen wir zwei Dinge her. Einen Rindereintopf und süße Hefeknödel. Für beides finden sich genug Rezepte, daher werde ich jetzt auch nicht darauf eingehen.Wichtig ist nur, ihr nehmt die Hefe Knödel im rohen Zustand und legt sie in den Rindereintopf. Deckel drauf und solange köcheln lassen, bis sich ihr Volumen verdoppelt hat. Raus aus dem Topf abtropfen lassen und rauf auf den Grillteller. Schmecken genial.

Header Ricardo Gomez Angel, Bild 1,玄土 ORIENTO Bild 2, Mafer Benitez. Bild 4, Lode Lagrainge Bild 3, Image by Holger Detje from Pixabay 


Julia grillt Paprika. Leben pur

Man sollte ja nicht glauben, wie viele Gemeinsamkeiten wir Menschen haben. Vorlieben die wir teilen. Ähnlichkeiten im Wesen und in der Lebensauffassung. Das ist auch gut so. Ansonsten wären wir Inseln der Einsamkeit.

Ich mag es wenn Menschen um mich herum sind. Ich mich mit Ihnen unterhalten und Erfahrungen austauschen kann.

Gegrillter Paprika Salat

Elemente:

Rote Paprika, Oliven, Chili schote, getrocknete Tomaten, Limette, Vanilleschote, Olivenöl, Salz, Pfeffer. Zucker.

Gestalt geben:

Wenn die Grillkohle richtig weis ist, die Paprika direkt darauf geben. Sprich die Paprika direkt ins Feuer legen. Nun bleibt die Paprika solange im Feuer, bis sie rund herum schwarz ist. Total schwarz :).

Zwischenzeitlich machen wir die Marinade für die Paprika. Dazu schneiden wir die Oliven und die Chili schote,deren Kerne wir entfernt haben, in Scheiben, Die getrockneten Tomaten in Stücke schneiden.

Von den Limetten, Zesten abreißen (Zestenreißer)und in eine Schüssel geben. Limetten ausdrücken und den Saft zu den Limettenzesten geben. Zucker, Salz und Pfeffer zur Marinade hinzufügen. Vanilleschote auskratzen und das Mark, die Oliven, die Tomaten und den Chili unter die Marinade rühren. Etwas Wasser dazu geben.

Die kohlschwarzen Paprika aus dem Grill nehmen und die schwarze Haut der Paprika vollständig entfernen. Nicht mit Wasser säubern, da die Paprika sonst ihren rauchigen Geschmack verliert. Diesen Geschmack wollen wir ja haben.

Die Paprika nun in Streifen schneiden und in die Marinade geben. Alles vorsichtig untereinander heben.

Tipp:

Knoblauchbrot passt fantastisch dazu.

Anhang: 🙂

Ich oute mich jetzt mal. (Bitte nicht weiter sagen 🙂 🙂 ). Einer meiner Lieblings filme ist, Briefe an Julia. Dieser Film spricht mein Herz, meine Seele und mein kreatives Koch Dasein an.

Ein Film voller Liebe, Romantik, Abenteuer, Jung und Alt, Essen, Leben und Glück, spricht all das in mir an, was für mich Mensch sein bedeutet.

Mit einem Satz gesagt..

Das Leben pur.