Wenn ich es gewusst hätte

Es ist nicht einfach die Schönheit des Lebens im Auge, im Blickpunkt zu behalten. Zu viele hässliche Ecken, kommen gerne um die Gleichen. Sie setzen sich dreist neben dich und tun so als wäre ihr Platz neben dir. Du schaust kurz verwundert, da sich das Leben vor ein paar Sekunden noch anders angefühlt hat. So

beschwingt, fröhlich und heiter. Jetzt lastet etwas auf deiner Seele. Du spürst es, kannst ihm aber keinen Namen geben. Schicksal mag es manch einer von uns nennen. Des Leben dunkle Seite, die so oft im Blickpunkt stehen möchte. Scheinbar mögen auch Schatten die Dunkelheit nicht. Kann man verstehen, da sie ja nur im Lichte zu erkennen, wahr zu nehmen sind. Daher drängen sie sich nur allzu gerne in unser schönes, warmes Licht hinein. Das wir damit zum Schatten werden stimmt sie fröhlich, beschwingt und heiter.

Wer ist der Herrscher über die Schatten, wer der Herrscher über das Licht? Ich bin es nicht oder doch? Nein, wäre ich der Herrscher über sie, dann wäre mir das ewige Licht sicher. Aber wo wären dann die Schatten? Was vermag mein Schatten dann zu bewirken? Sollte ich darüber nachdenken? Bin ich mir nicht näher, als all die Fremden, die ihre Schatten auf mich werfen? Du, ja Du, dich meine ich,“Was willst du mein Freund sein“? Hast gesehen das ich der Herrscher über das Licht bin und möchtest dich zu gerne darin baden. Es tut mir Leid mein Bester aber das geht nicht, denn ich bin auch nur Licht und Schatten, wie wir alle. Mögen wir bei manchen auch nur das Licht strahlen sehen, so wissen wir doch, dass der Schatten dem Licht ebenso bedarf, wie das Licht den Schatten. Wir nennen es wohl Schicksal. Ich empfinde es als Leben. Auch wenn ich die Schatten nicht durch mein Leben geistern sehen möchte, so komme ich doch nicht umhin zu verstehen, das ich ohne Schatten das Licht nicht zu erkennen vermag. Auch ist ein Schatten immer ein Zeichen dafür, dass ich Aspekte meines Lebens, aus den Augen verloren habe. So muss ich Licht wie Schatten zu würdigen wissen, wenn ich nicht durch das Licht geblendet oder durch den Schatten verdunkelt werden will. Das eigene Leben zu lieben heißt dann wohl, alles zu lieben ohne Ausnahme. Das vermag mir schwer zu fallen, habe ich doch gelernt, die Schatten zu meiden und das Licht zu suchen.

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