Wicca Gedanken

27.01.2019

Über Beziehungen zu sprechen, ist wie Schokolade ansehen. Genieße und lebe oder spreche und erwarte.

Erwartungen sind ein mächtiges Gebäude, mit nur einer Tür.

17.01.2019

Mir wichtig, fast schon innerlich vertraut, sind mir Menschen die Herzen berühren. Ihnen in die Augen zu sehen, ist ein unglaublich intensives Gefühl. In ihrer unmittelbaren Nähe zu stehen, erzeugt Ruhe, Vertrauen fast schon Liebe. Allein ihre Anwesenheit schafft ein neue Atmosphäre, von einer Minute auf die andere.

Herzessmenschen. Ihnen zu begegnen ist jedes mal aufs neue eine Offenbarung, die lange anhält. Lange noch nachdem sie den Raum verlassen haben. Ich hoffe das ich für Menschen dieser Herzessmensch sein kann. Ich fände den Gedanken schön, das sich Menschen in meiner Gegenwart genauso fühlen können, wie ich mich fühle, wenn so ein Herzessmensch vor mir steht.

undefined Mit dem Herz denken, erübrigt nach Gefühlen zu fragen.

14.01.2019

Illusionen davon haben wir Menschen viele. Ich denke die Groteskeste ist wohl die Annahme, das Irgendwer für unser Leben, für unsere Pleiten und für unsere Verletzungen zuständig ist. Oder gar Verantwortlich. Das ist unsere Lebenslüge Nummer Eins. Ich schreibe jetzt Eins, weil es diese in großem Maße gibt. Die Lebenslügen.

Verantwortung haben Eltern für ihre Kinder. Arbeitgeber für ihre Angestellten und umgekehrt. Lehrer für die Schüler und Kindergärtnerinnen für ihre Insassen. Für unser Erwachsenenleben hat aber nur eine Person die Verantwortung. Ich, Du, jeder Einzelne für sein Leben.

Das bringt uns aber niemand bei. Es ist wichtiger Religionsunterricht zu haben. In der Liebe sieht es nicht besser aus. Was da für Ansprüche bestehen. An den Partner/in nicht an sich selbst. Da kommen dann Begriffe, wie Seelenpartner/in, Seelenzwilling um zu demonstrieren, wie groß und tief diese unglaubliche Liebe doch ist. Bis der Seelenpartner/in den Abgang macht.

Dann fallen uns neue Begriffe ein. Auf die verzichte ich jetzt. Entweder der Abgegangene wird laut Hals verdammt, still leidend oder wir machen uns selbst fertig, wie wir nur so dämlich sein konnten. Jetzt kommt eine Neuigkeit.

Nichts davon ist wahr!!!

Nichts davon trifft zu. Wenn wir leben würden, wie es bestimmt ist, dann hätten wir all diese Probleme gar nicht. Fakt ist, wir wissen nichts und darüber reden wir ständig. Wie kann ein anderer Mensch für unser Unglück zuständig sein? Wir, wir ganz alleine haben ihn in unser Leben herein gelassen. Also ist nicht er, wir sind verantwortlich dafür. Denn mit dem hereinlassen, setzen wir uns wissentlich der Gefahr aus, verletzt zu werden. Auch Bullshit.

Wir setzen uns nicht der Gefahr aus, wir wissen das wir verletzt werden. Denn wir sind alle nur Menschen und keiner ist Perfekt. Ignorieren dieses Wissen aber mit voller Absicht, damit wir zb. das Verliebtsein genießen können. Das wiederum nehmen wir in vollen Zügen in Kauf. Das gefällt uns ja. Wir wollen immer nur das Gute, den Kick, den Hochgenuss. Die Kehrseite die diese Attribute besitzen wollen wir nicht anschauen. Die sind dann zum beklagen und um den Anderen verantwortlich machen zu können.

Wir ignorieren alle Regeln des Lebens und beschweren uns das es sie gibt. Entschuldigung aber wie bescheuert ist das denn? Geht Jemand in einen Schuhladen, kauft sich absichtlich zu kleine Schuhe und beschwert sich dann hinterher beim Verkäufer das die Dinger nicht passen? Warum machen wir das dann in unserem Leben so?

Wir hauen uns ins Vergnügen und wenn das Leben die Rechnung dafür präsentiert, fangen wir an zu weinen. Da sind wir einfach Kinder geblieben. Mama und Papa werden es schon richten. Aber im Erwachsenen-leben sind wir alle nur Papa und Mama. Alle selbst verantwortlich für unser ganz eigenes Tun.Das ist eine Regeln des Lebens und keiner kann daran etwas ändern. An der Regel, an seinem Leben schon.

Ich muss mir jeden Tag bewusst machen, das jede meiner Aktionen Konsequenzen für mich selbst hat. Muss ich jetzt aufhören zu leben ? Ganz gewiss nicht. Aber wenn ich das Bewusstsein in mir schaffe, für alle meine Taten selbst Verantwortlich zu sein, dann werde ich Anfangen mit meinen Konsequenzen selbstverantwortlich umzugehen. Dadurch werde ich frei und unabhängig. So eine Art Belohnung vom Leben, für Mut, Weitsicht, Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und Verantwortungsübernahme.

Leben bietet die Freiheit, Konsequenzen zu genießen.

13.01.2019

Begeisterung zu erzeugen ist unglaublich schwierig und hängt von vielen Faktoren ab. Einer der wichtigsten ist wohl, wie bekannt man ist. Die Leute springen gerne auf fahrende Züge von Menschen, die irgendwie bekannt sind. Warum? Darüber kann man spekulieren aber ich denke der Hauptgrund ist, das man glaubt, selbst von der Bekanntheit des Bekannten profitieren zu können.

Ruft ein Prominenter zum Spenden auf, dann kommt auf jeden Fall Geld in die Kasse. Würde ich für die gleiche Sache, auf der gleichen Plattform werben, gebe es keinen müden Cent. Muss man sich doch Fragen warum Menschen manchmal spenden?

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, wie man und durch was man zum Prominenten werden kann? Diverse Formate im deutschen Fernsehen sind bekannt und ich fange mich bei denen an zu gruseln. Nicht zu vergessen die verschiedenen Promikategorien A-F. Da diese Promischmieden schon seit Jahren unsere Fernseher beleidigen, müssen sie wohl Erfolg haben. Egal welche Stufe da gerade durch das Fernsehbild marschiert.

Je bekannter um so Spenden freudiger die Spender. Wer entscheidet darüber wer A Prominent ist? Der Erfolg ? Die Fans? Die Medien? Der künftige Prominente selbst ? Ich denke es ist der Zeitgeist und Leute die ihn zu nutzen wissen. Abbilder des Zeitgeistes. Die Medien, immer am Hemdsärmel dieses Zeitgeistes, hängen sich sofort an solche Personen. Ist auch logisch, da sie mit ihnen ihr Geld verdienen.


Wo die Medien, da der Fan. A new Star is born. Aber ich bin abgeschweift. zurück zur Frage, warum spendet keiner, wenn ich zum Spenden aufrufe? Für mich ist es schon fast unmöglich, Irgend wen dazu zu bringen, sich einem meiner Projekte anzuschließen. Habe ich die falschen Themen? Umwelt, Völkerverständigung, Literarische Projekte usw. Ist in Jedermann Munde. Kann ich nicht so falsch liegen. Habe ich die falschen follower? Eindeutig nicht. Sind alle aufgeschlossen und sensibilisiert den Themen gegenüber.

Könnte es an meiner Meinung liegen, besser gesagt wie ich Themen bearbeite? Könnte es sein, das man der Meinung ist, ich könnte mich mit Hilfe der follower bekannt machen wollen? Könnte sein, kann aber nicht sein, da keines meiner Projekte jemals unter Copyright gestellt war. Sie sind alle zur freien Nutzung. Ist es am Schluss wirklich so, das ich Prominent sein muss, um ein Projekt zum Laufen zu bringen. Oder ich die Unterstützung eines Prominenten benötige? Dieser Gedanke ist insofern gruselig, das es den Rückschluss zulässt, das es uns allen die wir nicht Prominent sind, so geht.

ist es unser Gesellschaftssystem? Erfolge nur für die Erfolgreichen? Wobei ich jetzt doch mal auf den Erfolg selbst zu sprechen kommen muss. Wer ist den Erfolgreich? Unternehmer? Klar wenn sie ihr Unternehmen selbst aufgebaut haben ohne dafür Andere über den Tisch gezogen und ausgebeutet zu haben. Definitiv, bezogen auf unser Wertesystem. Alle Anderen, wie Schauspieler, Rockstars und was es da noch so alles gibt, was haben die geleistet?

Was rechtfertigt ihren Erfolg? Nichts, nicht einmal nach unserem Wertesystem. Sie gehen ihrer Arbeit nach wie der Bäcker, der Hilfsarbeiter oder der fast ausgestorbene Schuster. Sie leisten nichts auch nur einigermaßen Vernünftiges für unsere Gesellschaft. Sie unterhalten uns, aber das macht ein Straßenmusikant auch. Es ist wiedereinmal unser Wertesystem. Wie ein Diamant zu etwas ganz besonderen erkoren wurde, so ist ein Kieselstein nicht einen unserer Blicke würdig.

Der Kieselstein erfüllt aber einen Zweck. Was ihn für den Menschen in vielen Bereichen unverzichtbar macht. Ok, der Diamant auch aber nicht als Ring am Finger. Als Stein zum Glas schneiden. Aber da ist er wertlos. Er hat nur Wert in einem Juwelierladen und am Hals einer schönen Frau. Auch noch so ein Ding. Am Hals einer schönen Frau. Paßt genau zum Thema. Jeder von uns, die Einen mehr, die Anderen weniger, unterstützen dieses (Abartige?) System von falsch erdachten Werten.

Wenn wir wollten, könnten wir das verändern. Wenn wir wollten. Aber unsere Träume, unsere Sehnsüchte lassen das nicht zu. Wir wissen das sie uns belügen, die Erfolgreichen. Sie erzählen uns vom großen Erfolg den Jeder haben kann. Natürlich wissen sie das dies eine Lüge ist aber nur so können sie ihr Leben in Ruhe so weiter leben. Ein Erfolg der ohne Frage auch seine Opfer hat. Drogen, Alkohol, Größenwahn, Selbstmord, die Sucht nach Erfolg, das nicht mehr Leben können ohne Bewunderung.

Schauen wir dahin, wenn wir uns vorstellen erfolgreich zu sein? Das wird einfach ausgeblendet. Sind nur Schlagzeilen für die Presse und für unsere Unterhaltung. Würden wir diese „Prominenten“ nach ihrem Nutzen für die Gesellschaft bezahlen, hätten wir schnell keine „Prominente“ mehr. Von Luft und Liebe läßt es sich schlecht ernähren. Das wissen wir alle und darum bezahlen wir sie auch so gut. Denn wir könnten ja der nächste Star am Erfolgshimmel sein.

Bleibt für mich die Erkenntnis, das ich nicht Prominent sein möchte. Aber „Erfolg“ möchte ich trotzdem haben. Erfolg in Hinsicht auf meine Projekte. Da mein Erfolg, ein Erfolg für alle wäre. Im Bezug auf ein besseres Miteinander zwischen den Kulturen und einer sauberen Umwelt. Also immer weiter und nie den Mut und die Begeisterung verlieren.

Im Wert liegt nicht die Zukunft der Menschen.

11.01.2019

Das Jahr ist noch jung. Ich warte aber schon auf den Frühling. Vielleicht erinnert mich das junge Jahr an den Frühling. Wenn die erste Wärme versucht die Kälte zu vertreiben. Wenn Knospen an den Bäumen das erwachende Leben einläuten. Dann fühle ich mich auch wieder jung und lebendig.

Jugend ist etwas ganz besonderes. Jugend erlaubt, nicht über das Leben nachdenken zu müssen. Man erwartet keine Weisheiten von ihr. Man erwartet frisch Verliebte. Unverständnis, Gefühlsausbrüche und Verschwendung an Lebensenergie. Genau wie der Frühling lebt. Prachtvoll und ungestüm, wirft er alles ins Leben was er so besitzt.

Kein Gedanke was danach kommt. Jetzt in diesem Moment wird gelebt. Gelebt als finde Leben nie ein Ende. Blütenmeere, Honigduft, wilde Wasser ungezähmt die Berge hinunter donnernd. Warme noch laue Winde, in des Winter letzter Kälte, sich Wege bahnen. Jugend der Frühling des Leben, manchmal vermisse ich dich.

undefined Frühling der Sanftmütige. Mit Anmut Sieger über den Winter.

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