Spiritualität entsteht durch Überzeugung

Spiritualität entsteht durch Überzeugung. Nicht durch die Überzeugung lesen, sehen oder hören. Durch erleben. Einen spirituelle Erfahrung kann man nur selbst machen. Kein Mensch kann dich von deiner Spiritualität überzeugen. Man kann sie nur Nahe bringen. Aber unsere westliche Welt steht nicht auf die eigene Überzeugung. Das wird uns nicht beigebracht. Wir sollen glauben. Wer zum glauben erzogen wird, dem kann man alles erzählen, da glauben nichts mit Wahrheit zu tun hat. Glauben braucht der Mensch wenn es sich um Dinge handelt die nicht nachweisbar. Ich glaube es gibt einen Gott. Ich glaube es wird morgen schönes Wetter. Ich glaube das nächste Länderspiel gewinnen wir. Ich kann auch glauben, dass morgen die Welt untergeht. Glauben kann ich alles da, der Glauben keiner Beweise bedarf. Ein schönes Prinzip, das man sich sehr gut zunutze machen kann.

Spiritualität hingegen braucht die Erfahrung. Das wie schon gesagte Erleben. Ohne dieses wird man keine Spiritualität betreiben können. Sie ist von der Überzeugung Erfahrung abhängig. Ich muss mich darauf einlassen aus der Überzeugung heraus. Mit glauben komme ich da nicht weit. Eigentlich komme man mit glauben gar nicht in die Nähe der Spiritualität. Das Einfachste an der Spiritualität ist das finden zum Schöpfer. Das Schwierigste am Glaube ist das Finden von Gott. Da es dafür genaue Vorschriften gibt. Anweisungen wie man sich verhalten muss. Und eine Kirche die darüber die Oberhand hat. Keiner kommt zu Gott ohne Kirche. Meint die Kirche. Wie aber kann man durch Kirche zu Gott gelangen? In dem man Kirchensteuer bezahlt und in der Kirche den Opferstock oder Klingelbeutel füllt. Sich eine Bibel zulegt und betet. Ich spreche einfach mit dem Schöpfer und er antwortet einfach. Das klingt so unkompliziert das dies wohl nicht wahr sein kann. Aber jeder spirituelle Mensch wird das bestätigen. Jeder der am Glaube hängt wird es ablehnen. So einfach kann das nicht sein. Man muss Opfer bringen. Ich bringe aber keine Opfer. Ich bringe mein Gefühl, mein Herz und meine Seele. Also ich bringe sie nicht, ich nutze sie nur. Kann jeder. Auch du.

Warum ein Video über Schamanen? Weil viele Menschen in ihnen etwas sehen, dass ein wenig wie ein Teil des Schöpfers aussehen mag. Man hat Ehrfurcht und auch Furcht vor ihnen. Diese Art von Schamanismus liegt mir nicht. Weil es wieder darauf hinausläuft das man machen lässt und selbst untätig ist. Der Mensch hat irgendwie eine tiefe Sehnsucht sich selbst oder seine Verantwortung abzugeben. ich weiß nicht, ob es an der Faulheit liegt selbst etwas tun zu müssen oder am Glaube das man selbst so etwas nie erreichen könnte. Etwas im Menschen, versagt dem Menschen, über sich selbst nur beste Gedanken zu haben. Das Wissen zu besitzen, das man alles schaffen kann, was man sich vornimmt. Da die Welt scheinbar voller schlechter Beispiele ist. Aber die Welt ist nicht das was wir zu sehen bekommen. Das ist nur das große Kino, das man uns täglich vorspielt. Manchmal kommt es mir vor als würden wir alle eine Rolle in einem Film spielen. Der Film läuft und wir handeln ganz nach Drehbuch obwohl wir dieses gar nicht kennen. Tritt man aus diesem Film heraus, dann erkennt man die Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit hat zwei Seiten. Die schmutzige die man uns vorspielt und die des wahren Lebens. Es ist schwer dieses wahre Leben zu beschreiben, da es mit unserer täglichen Wirklichkeit nichts zu schaffen hat.

Wir alle können auf den gleichen Berg starren und wir alle werden einen Berg sehen. Aber was wir fühlen ist nicht das Gleiche. Da mein Berg nicht aus Steinen, Bäumen und Wegen besteht. Also das macht er schon aber das fühle ich nicht. Ich sehe die Schönheit des Augenblick und diesen Augenblick fühle ich in mir. Mit all dem was es da zu fühlen gibt. Und das ist mehr als man erwarten darf beim starren auf einen Berg. Man fühlt das Jetzt dieses Berges, seine Vergangenheit und seine Erhabenheit. Man fühlt sich dadurch selbst erhaben und sich in und durch alle Zeiten gelebt. Je nach Berg durchfährt einen die Frische des Morgen oder die Wärme des Tages. Das fröhliche Licht der Sonne oder die Schwermut der nächtlichen Sterne. Den Wind der den Berg umschmeichelt oder den Regen der seine Bäche speist. All das werde ich in mir erfahren und erleben. Es spielt dabei keine Rolle welches Wetter oder welche Tageszeit. Es lebt alles im Berg und alles lebt somit in mir. Dafür brauche ich nicht zu beten. Dafür brauche ich keine Kirche. Dazu brauche ich nur den Berg und mich. Denn der Schöpfer lebt in Allem und im Allem lebe auch ich. Und du 🙂 .

Bild von ImaArtist auf Pixabay

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