Leben ist ein Wagnis und nichts für Feiglinge

Liebe ist ein Wagnis ein Abenteuer. Ein Schritt zu wenig und sie wird nie passieren ein Schritt zu viel und sie ist vorbei bevor sie angefangen hat. Hat es dich erwischt dann beginnt ein immer gleicher Akt. Die Wenigsten denken über Liebe nach. Wie man sie anders leben könnte. So macht man das in unserer Gesellschaft und fertig. Aber muss dem so sein? Natürlich nicht aber das würde bedeuten das man etwas anders machen müsste. Sich anstrengen und vielleicht bei aller Anstrengung auf die Nase fallen. Nein dann lieber besser wie immer. Schon wieder vergessen? Liebe, diesmal wird alles anders. Wurde es nicht. Warum sollte es auch? Ober besser, wie sollte es auch? Immer gleiche Verhaltensmuster führen zu nichts Neuem. Immer gleiche Umstände führen auch zu nichts Neuem. Es wird enden, wie es immer endet. Trennung oder man arrangiert sich. Erinnert euch doch mal zurück. An den Anfang der letzten großen, niemals endenden Liebe. Sie ist zu Ende. Schon bemerkt? Sie hat nicht alle Zeiten überdauert. Sie war nicht die ewige Liebe. Sie hat nichts gehalten was versprochen wurde. Wie kommt man dann darauf, dass diesmal alles anders werden sollte. Man könnte auch sagen bevor sich am Verhalten der Menschen etwas ändert, geht die Sonne im Norden auf. Weil man einfach nichts dazu gelernt hat? Wobei man schon lernt aber nur die falschen Dinge. Vorsichtiger sein. Misstrauen verschenken. Eifersucht kultivieren. Fremd gehen. Sicher ist sicher. Diesmal lieber selbst der Betrüger sein.

Das Prinzip Hoffnung, gepaart mit einem ordentlichen Schuss Verdrängung. Plötzlich wird der Mensch zum Optimist. Glaubt er das alles möglich wäre. Ist es aber nicht. Zumindest nicht so wie der Großteil der Mensch liebt. Diese verliebt sein zerstört die Liebe. Oder besser gesagt, wie wir mit dem verliebt sein umgehen, zerstört die Liebe. Zerstört bevor sie überhaupt eine Chance hat zu entstehen. Diese Klammeraffen Prinzip, gepaart mit dem Drang sich zu paaren, verbrennt unsere Gefühle im Eiltempo. Und so scheint es auch von der Natur für uns gedacht. Es nimmt uns alle Chancen Liebe wachsen zu lassen. Ständige Nähe, ständiger Sex, ständige Zweisamkeit gibt uns alles, was wir uns gerade wünschen. Da fängt das Problem an. Was passiert mit einem Mensch, der alle Wünsche erfüllt bekommt? Es wird ihm langweilig. Er wird überdrüssig. Er möchte plötzlich mehr Freiraum. Zumeist Einer früher als der Andere. Und schon gibt es den ersten Stress. Ich will kuscheln und der Andere möchte sich übergeben. Ich möchte Sex und der Andere bekommt lieber Migräne. Ich möchte mal wieder etwas alleine machen und der Andere möchte lieber Streit deshalb. Urplötzlich kommen Kinder Wünsche auf. Auf einer Seite. Der Klammerseite. Der nächste Stress ist angesagt. Plötzlich steht die Gesellschaft im Mittelpunkt der Beziehung. Kind, Haus, Auto, Beruf, Partnerschaft, Freundeskreis und alles was da noch so anhängt. Man möchte sich alles gegenseitig wegnehmen und keiner käme auf die Idee sich gegenseitig die Freiheit zu schenken. Paare sollten niemals, wirklich niemals auf die Idee kommen sich eine Wohnung zu teilen.

Der Mensch begehrt zwei Sachen. Die Sachen, die ihm nicht gehören und die Sachen die ihm nicht sicher sind. Ganz besonders in der Liebe. Zur Liebe gehört Sehnsucht, Melancholie, Schmerz und auch Verzweiflung. Nein nicht nach der Trennung. Während der Beziehung. Ohne diese Attribute stirbt jede Liebe. Also geht alleine in den Urlaub. Verbringt viel Zeit alleine in eurer eigenen Wohnung. Seht euch so wenig wie möglich. Denkt dabei so viel wie möglich aneinander. Spürt die Gefühle dabei. Nur so kann Liebe real werden. Unser Gehirn möchte die Paarung und das ständig. Versagt diese eurem Gehirn. Es muss leiden, den nur im Leid erkennt es den Wert. Warum bringen beschissene Zeiten Menschen näher und nicht die guten Zeiten? Weil das Gehirn von sich aus auf Lust, Spaß und glücklich sein wollen eingestellt ist. Lebt man Lust, Spaß und Glück ständig dann wird es dem Gehirn bald langweilig. Da fehlt dann plötzlich die Abwechslung. Was dem Gehirn nicht mehr gefällt hat keine Chance auf die Ewigkeit, zumeist nicht einmal auf ein paar Jahre. Genau so verhält es sich auch mit dem Sex. Irgendwann muss dann das sexy Outfit her, obszöne Gedankengänge, Pornos oder der Seitensprung, Swingerclub oder was weis auch immer. Aber all das wird den Menschen neben einem im Bett nicht anders machen. Das gleiche Gesicht, der gleiche Körper und ein Gehirn das sich langweilt. Also muss die Untreue oder die Trennung her.

Die Liebe wird weggespült wie Klopapier in der Toilette. Sag das mal einem der gerade verliebt ist. Er wird mich auslachen. Leider gilt da das Prinzip, wer zuletzt lacht, lacht am besten. Auch so eine Sache die stimmt. Freue dich nie zu früh. Alles nur Müll von Menschen erfunden. Warum sollte ich mich nicht zu früh freuen? Kommt dann das Unglück und weg ist die Freude? Müll einfach nur Müll. Von Pessimisten und Angsthasen erdacht. Wer zuletzt lacht, der hat den Witz nicht verstanden. Das ist auch schon alles. Diese ganzen Sprichwörter und Weisheiten die den Menschen klein, dumm, ängstlich, unwissend, antriebslos und unsicher halten sollen, kommen aus finsterster Vergangenheit als der Aberglaube noch echt war. Angsthasen. Furchtsame und gebeugte Leute. Damals wusste man es nicht besser aber Heute? Echt jetzt? Was soll das? Übermut tut selten gut. Immer angewandt wenn einer auf die Klappe gefallen. Ja das hat schon alles seine Richtigkeit. Hat es das? Wie oft fällt ein Übermütiger den auf die Klappe? Das weis doch kein Mensch aber man macht so als wäre das Usus. Hat man doch so gelernt. Ich denke es ist wirklich an der Zeit, dass der Mensch anfängt sich selbst Gedanken zu machen und diese Gedanken dann auch ins Leben bringt. Jeder neue Gedanke bringt eine neue Handlung und es ist höchste Zeit das wir beides in diese Gesellschaft tragen. Neue Gedanken werden wir in alten Mustern nicht finden. Auch nicht in Weisheiten aus der Antike und Sprüchen von Leuten, die nichts Gutes mit uns im Schilde führten und führen. Wir müssen erkennen lernen was gut für uns als Mensch und als Menschheit. Das dürfen wir nicht trennen. Trennen wir das weiterhin wird alles immer schlimmer werden. Schaut euch um. Das Chaos zieht durch unser Land und die ganze Welt. Ein Krieg wird geführt und wir wissen nicht, wer die Drahtzieher sind. Wir sehen nur die Figuren, die man in den Krieg schickt. Die Kriegstreiber halten sich schön versteckt, wie sie das schon immer machen.

Mit den Handlungen aus unserer Gesellschaft heraus bekommen wir die nicht los. Wie Parasiten sitzen sie in unseren Köpfen und verunsichern und ängstigen sie von dort aus die Menschen. Wie kann so etwas passieren? Wie kann man Furcht verbreiten mit etwas vor dem man sich gar nicht zu fürchten braucht? Das ist nur in einer Welt möglich in dem der Mensch von seiner eigenen Spiritualität abgelöst lebt. In einer Welt in der Menschen ohne ihren Schöpfer leben müssen. Nicht weil der Schöpfer das so bestimmt hätte, allein weil der Mensch sein Heil in anderen Menschen sucht. Aber dort ist kein Heil zu finden, da wir vom Gegenteil der Spiritualität geführt werden. Was ist das Gegenteil von Spiritualität? Die Umwelt zerstören. Die Umwelt ausbeuten. Religion wie sie praktiziert wird. Wissenschaft wie sie praktiziert wird. Liebe wie sie praktiziert wird. Gesellschaften wie wir sie leben. Wissen das verbreitet wird, wurde und nie überprüft. Schule wie sie gestaltet ist. Die Arbeitsbedingungen und die Arbeit an sich. Menschen Strukturen wie Politik, Religion und Staatswesen. Die Gerichtsbarkeit wie sie heute gängig. Was hat uns alle dahin geführt? Die Liebe oder die Erfahrung alleine gelassen zu werden? Verlassen zu werden? Kindheitsängste? Egal wer dir gegenüber, Nichts und Niemand kann alleine etwas verändern. Jeder alte Gedanke wird sofort an eine Erinnerung verwiesen. Diese Erinnerung lässt nichts zu. Das Gelernte sitzt in einem. Tief in einem. Diese Gelernte verhindert, dass das Gehirn erkennt das neue Gedanken gebraucht werden. Das muss unser Bewusstsein machen. Das hat seinen Grund in der Natur aller Naturen. Wir wissen, dass wir ein Ich besitzen und glauben Intelligenter als alles andere auf diesem Planeten zu sein und deshalb unterliegen wir nicht mehr der Natur. Wir haben uns weiter entwickelt. Das ist natürlich so nicht richtig. Weiterentwickelt haben wir Medizin, Technik usw. Aber der Mensch? Nur stellt sich hier die Frage aller Fragen.

Welche Art der Veränderung hat der Mensch durchlaufen? Er besitzt Heute mehr Wissen als vor 100 Jahren. Und er hat Wissen verloren weil der Mensch dazu neigt Wissen das ihm nicht mehr gebräuchlich einfach zu vernichten. Er ist Intelligenter geworden und wird wieder dümmer wie Wissenschaftler festgestellt haben. Also wo ist die Veränderung des Menschen? Sein Wesen hat sich nicht verändert. Er ist Gutgläubig wie Jeher. Er ist Gewalttätig wie Jeher. Er macht was ihm möglich, ohne auf die Konsequenzen zu schauen. Wie immer. Menschen lassen sich bevormunden und regieren. Wie zu allen Zeiten. Menschen haben Götter. Wie in fernster Zeit. Was also hat sich im Menschen verändert? Nichts nur die Möglichkeiten, die er besitzt, haben sich verändert. Zu welcher Art der Bindung sind wir geschaffen? Da unsere Kinder eine sehr lange Reifungsphase haben, geht man davon aus, dass wir auf lange Paarbindungen programmiert sind. Schaut man sich aber auf der Welt um sieht man ein völlig anders Bild. Unsere Gesellschaft lebt die Meinung der langen Bindung. Aber wie war das bei den ersten Menschen? Da war unser Gehirn nicht so ausgereift wie heute? War da wohl eher wie in einem Affenrudel. Ein Platzhirsch, viele Weibchen, die sich alle um die Kinder gekümmert haben. Jetzt behaupten wir dreist, dass wir für eine dauerhafte Paarbindung geschaffen sind. Ist dem wirklich so? Hat sich unser Genom der Zeit angepasst? Wie soll ich mir das vorstellen? Das Gehirn bemerkt was? Das Gehirn bemerkt, dass es ein größeres Volumen durch die Entwicklung des Menschen braucht. Damit ein größeren Kopf. Das Gehirn muss ja reinpassen. Zwei Möglichkeiten. Erstens den Geburtskanal vergrößern oder Zweitens frühere Geburt. Bedeutet Baby kommt nicht ausgereift auf die Welt. Eine völlig natürliche Anpassung. Aber was sollte das Gehirn dazu bringen, seine Paarbindung zu überdenken? Damit eine Veränderung des Genom einzuleiten? Dafür gibt es keinen äußeren Anlass. Das gängige Modell reicht da Bestens aus.

Da liegt doch die Vermutung nahe, dass wir mit unserer gewachsenen Intelligenz, unser Verbindung zu den Gefühlen verbessert haben. Auf rationaler Ebene. Verliebt sein konnte plötzlich nicht nur emotional, es konnte auch rational erfahren werden. Was natürlich das Verhalten drastisch verändert haben muss. Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass so unsere heutige Paarbindung zustande kam? Unsere Rationalität hat erkannt das ein Kind beide Elternteile braucht bis zu einem gewissen Reifegrad. Falls dem so ist, leben wir alle gegen unsere genetischen Vorgaben. Was meiner Meinung nach so einiges erklären würde. Durch unsere Annahme, der genetisch langen Paarbindung, entwickeln wir uns nur langsam weiter in Sachen Liebe. Weil wir da keinen Sinn darin sehen. Ist ja alles vorgegeben. Das denke ich nicht. Ich bin da völlig anderer Meinung. Unser geistiges Potenzial, ist unserer geistigen Entwicklung weit voraus. Wir können alles machen aber verstehen nur die Hälfte davon wirklich. Wir leben in Annahmen, Theorien und könnte sein. Das Problem dabei, dass wir das dann einfach so leben. Konsequenzen aus unserem Handeln gibt es kaum. Wird schon alles in Ordnung sein. Ist es aber nicht. Unser ganzes Gesellschaftsmodell muss dringend überdacht werden. Von Grund auf. Vor allem der Mensch selbst sollte schnellstens anfangen sich und seine Handlungsweisen auf den Prüfstand zu stellen. Gerade in Sachen Liebe, Gefühlen und Bindung, sollten wir uns besser kennenlernen. Dazu ist es unumgänglich, dass die Menschheit sich der Spiritualität annimmt. Alle und nicht einzelne Personen. Ohne unser Gefühl und die Bindung zur Natur verlieren wir uns alle in der Welt des Internet. Das ist eine rationelle, technische Welt, eine kalte Welt. Eine Welt die vorgaukelt das alles möglich wäre. Ist das gut für den Menschen? Glaubt er nicht jetzt schon das er Gott gleich ist und übersieht dabei das er dadurch jeden Bezug zum echten Leben verliert. Im Internet sind Menschen nur User. Zumeist ohne Gesichter. Man glaubt außerhalb von etwas zu sein. Aber das Leben findet auf der Straße statt und das wird uns abtrainiert. So verlieren wir alle unsere Menschlichkeit. Das sollten wir unbedingt verhindern.

Bild von Joshua Woroniecki auf Pixabay

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