Eis Palast

Schnee von gestern, Eis von morgen.

Manfred Hinrich

Wenn die Sonne auf den Eis Palast der Gefühle scheint, dann wird das Selbst schnell instabil. Vorboten aus der Kindheit melden laut, die Unsicherheit aus vergangenen Tagen. Ängste fluten den Eis Palast und lassen das frostige Gerüst aus Eis antauen.

Zerbrechlich gläsern wirkt das eigene Universum. Tropfen im Tropfen fliest Eis Wasser durch die Adern des Lebens. Läßt Eises Kälte das Seelenleben überfluten. Tränen werden zu Eis Zapfen, auf der geröteten blassen Haut. Tief gefrorene Gefühle tauen in der Sonne Licht. So, dass die Beine wabbelig wabern wie der Spinne Netz im ersten Frühlingswind.

Mandy Fontana auf Pixabay 

Hitze macht sich breit im Eis Palast. Bringt Schwingung in den steifen Leib. Berstend bricht splitternd das Eis, im Angesicht des Liebreizes. Erwachend aus seinem kalten Liebesschlaf, Eis Perlen rinnen stetig von des Herzen Eis-ernen Panzer. Die Angst schmilzt im Sonnen Lichte der Liebe. Bringt Beweglichkeit in die Seele. Bald schon lacht das Herz befreit, von der winterlichen Eises Last.

Nur ein kleiner Winkel ist noch tief grfroren. Ein winziger Pol im Norden des Herzen. Verbringt die Zeit im ewigen Eis.

header image by Simon Matzinger auf Pixabay 

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