Sternentränen

Ich sehe in unsere Welt. Ich sehe Menschen. Ich sehe in ihre Leben. Ich sehe Schmerz. Ich sehe in ihr Gesicht. Ich sehe Tränen.

So war es nicht gedacht. So sollte es niemals sein. Ihr könnt euch selbst nicht lieben. Keine behütend Hand. Allein seit ihr. Versteht das Universum falsch.

Ihr die überlegene Art. Ihr die Herrscher über das euch anvertraut Leben. Seht nicht weiter als euer Blick reicht. Benutzt nur eure Augen und glaubt zu sehen.

Die Sterne weinen und ihr könnt es nicht sehen. Weinen um euch. Habt nie das Herz des Universums erkannt. Last euch blenden vom Licht und lebt in dessen Schatten.

Frei sein heißt nicht alleine zu leben. Frei ist der Vogel, wenn er nicht in eurer Hand. Frei ist die Erde ohne euer Schaffen. Frei ist der Mensch erst wenn er versteht.

Nicht die Schöpfung ist der Schöpfer. Nicht der Mensch das Universum. Nicht euer Denken ist die Macht. Ihr lebt hinter Schleihern die euch nicht erkennen lassen. Ihr seit nicht der Kosmos.

Sternen Tränen rinnen in jeder Nacht. Sie gedenken denen, die Mensch geblieben. Die mit Demut blicken in die Sterne. Verstanden haben wo ihr Platz. Verstanden die Bedeutung von Leben, zwischen scheinbar totem Fels.

photo unsplash: header jesse orrico : image 1 Rosalind Chang

7 Kommentare zu „Sternentränen

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