the fellowship

Das schönste Geschenk, das die Götter den Menschen verliehen, ist die Freundschaft. Mögen manche auch den Reichtum, die Macht, die Ehre oder die Gesundheit preisen, ich ziehe Freundschaft und Weisheit allen anderen Gütern vor. Im Glück wie im Unglück verlangt der Mensch am meisten nach Freundschaft.“

Marcus Tullius Cicero

Kameraden, kennt einer noch das Wort Kamerad? Ist wohl nicht mehr gängig. Freundschaft, Kameradschaft hat nicht mehr die gleiche Bedeutung wie einst. Menschen wandeln sich auch, nicht nur Dinge oder Konstrukte. Freundschaft ja aber. Dieses Aber kann ich nicht wirklich beschreiben. Es ist eher so ein Bauchgefühl. Sind wir härter, wählerischer und sehr viel vorsichtiger geworden?

Aber viele Menschen sind auch heute noch sehr hilfsbereit. Sehen und helfen. Nicht weil sie sich etwas dafür erwarten. Finde ich überaus erwähnenswert in unserer heutigen Zeit. Menschen die Obdachlosen einfach etwas zu Essen kaufen. Schuhe verschenken. Habe ich gesehen. Ein Man hat 5 Paar Schuhe gekauft und die dann an Obdachlose verschenkt. Er hat sich genauso darüber gefreut wie die Beschenkten selbst.

Schenken um sich selbst etwas Gutes zu tun. Schenken um sich selbst etwas Gutes zu tun. Schenken hat Nebenwirkungen. Tabletten auch aber die vom Schenken, sind die Guten. Ich rede jetzt nicht von der Dankbarkeit des Beschenkten. Die bekommt man nicht immer. Es ist das Gefühl etwas Gutes und Richtiges getan zu haben. Das gefällt unserem Gehirn. Was unserem Gehirn gefällt, löst positive Botenstoffe aus. Die wiederum schenken tolle Gefühle.

Tolle Gefühle lassen uns unser Leben lieben. Lieben wir unser Leben, bekommen wir gute Freunde. Menschen fühlen sich von positiven Menschen angezogen. Positive Menschen, ziehen positive Menschen an. Was dein Glück noch größer macht. Also schenke. Vor allem Liebe, Vertrauen, Echt sein, Wärme, Hoffnung, Freundschaft. Und auch ein paar Schuhe.

photo unsplash.image 1. Allie Smith . header. JR Korpa

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22 Kommentare zu „the fellowship

  1. Da kann ich nur zustimmen. Ein schwedischer Freund behauptet ich habe ein Helfersyndrom und sollte lernen nein zu sagen. Das ist auch schwer.
    Ich hab zwei Freundinnen in Deutschland. Wir kennen uns seit 50 Jarhren und diese Freundschaften halten immer noch obwohl ich seit 31 Jahren in Schweden lebe. Bin sehr dankbar dafür.

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  2. Menschen wandeln sich,
    Menschen wohnen alleine, ohne Familie,
    immer mehr Singles, Singlewohnungen, Singlelebensmittel…
    Menschen werden zu Einzelgängern,
    Menschen tun sich schwer zu vertrauen,
    aber Menschen sehnen sich genau danach,
    nach Liebe,
    nach tiefer Freundschaft,
    warum kann man es nicht zulassen?
    Warum schaut man weg, wenn jemand Hilfe braucht?
    Warum geht man, den Blick nach unten gerichtet seinen Weg und verkriecht sich im Schneckenhaus?

    Ja sicher, es ist vielleicht der einfachste Weg.
    Aber einfach ist nicht immer gut!

    Lasst es wieder zu…
    Öffnet eure Augen…
    Öffnet eure Herzen…
    Seit da!!!

    Danke für deinen Beitrag und alles Gute für deinen Blog

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für deinen wegweisenden Kommentar. Ich finde diesen Weg auch beschwerlich und zu nichts gut. Menschen brauchen Menschen. Das ist schon immer so gewesen und man könnte sich wieder auf diesen Weg begeben.
      Auch deinem Blog nur Gutes.

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  3. Hallo Robert.
    Ich habe lieber eine Handvoll gute Freunde als unzählige oberflächige Freundschaften. Wobei es nicht einfach ist wahre echte Freunde zu finden. Deshalb sollte man solche Freundschaften wie einen Schatz hüten und pflegen.
    LG, Nati

    Gefällt 3 Personen

      1. Viele…., das wäre für mich persönlich zu viel.
        Ich bin auch gerne für mich und will nicht ständig von hier nach da hetzen. Weil viele Freunde bedeutet ja auch viele Verpflichtungen.
        Das ist so gar nicht meins.

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      2. Mit Verpflichtungen meine ich grob umfasst, dass man füreinander da ist, sich trifft, kommuniziert, ….
        Ich habe eine Freundin die hat unzählige Freunde. Sie trifft sich teilweise an einem Tag mit drei Verschiedenen, ist immer nach der Arbeit on tour, das wäre mir zu viel.

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      3. Ich treffe mich auch nicht täglich, wäre gar nicht möglich.
        Ich denke es ist auch Typ-Bedingt ob man viele oder eher wenige Freunde hat. Das Wichtigste ist dass man sich wohlfühlt.

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  4. Kameraden, Begleiter, Gefährten…. Alles zeigt Verbindungen an. Ich habe nur wenige von dem allen und verbringe viel lieber Zeit mir mir alleine als Zeit mit oberflächlichen Menschen zu verschwenden.
    Die Menschen, die an meiner Seite sind, haben eine tiefere Verbindung zu mir. Das ist für mich sehr wertvoll und ich bin dankbar dafür.
    Ja, es hat sich gewandelt. Alleine, wenn wir in den Netzwerken die vielen tausend Freunde bei so manch einem sehen….
    Hab einen schönen Montag!
    Herzlichst Ulrike

    Gefällt 2 Personen

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