Dämonen

Finstere Zeiten sind es. Zeiten in denen alles unsicher. Zeiten in denen die Ängste das Sagen haben. Dämonen gleich schleicht es durch den Körper. Immer dieses Wispern im Hintergrund.

Aufstehen, aufwachen soll man. Hinaus ins Leben gehen und die Sonne genießen. Ich sitze aber in der Finsternis meiner Seele fest. Ich höre eure Worte, vermag aber den Sinn darin nicht mehr zu sehen.

Steh auf, gehe raus. Das Leben wartet dort auf dich. Ich sterbe aber und will nicht in die Sonne sehen. Das mögen meine Dämonen nicht. Hier in mir herrscht die Finsternis über alles.

Du kannst diese Dunkelheit in meinen Augen sehen. Aber sie schreckt dich ab und so willst du mich in deine Sonne schicken. Bist aber zu feige mir in meine Finsternis zu folgen.

Ich wünschte mir den Tod, wenn ich meine Dämonen richtig verstehe. Sie zerren an mir. Spüren meine Schwäche und benutzen sie für ihre Ziele. Ich habe aufgehört mich gegen sie zu wehren. Habe kaum noch Kraft eigenständig zu denken.

Finsternis ist alles was ich noch sehen und verstehen kann. Tod bin ich schon lange aber noch am Leben. Ängste wohin ich auch spüre. Ängste was ich auch immer unternehme. Sie stoßen mich in mein Bett. Den letzten Zufluchtsort den ich noch besitze

Doch es ist mein Totenbett. Das spüre ich genau und kann doch nicht aufstehen. Es klammert sich an mir fest und ruft stetig. Bleib hier, dort draußen lauert der Tod. Aber ich weiß das er direkt neben mir, in diesem Bett auf mich wartet.

Er lauert mit seinen Dämonen und ich betrachte diesen einen Stein. Ich betrachte ihn schon lange und er scheint mit mir zu sprechen. Er hat ja offensichtlich nur eine Botschaft. Das ist gut, das kann ich noch bedenken.

Wann immer ich ihn betrachte, weicht der Tod von meiner Seite und die Dämonen heulen laut, doch ohne Wirkung. Daher werde ich ihn im Auge behalten. Er ist der Hüter meiner Seele geworden. Der Seele, die meine Dämonen als Triumphwagen, an den Teufel schicken wollen.

Dieser eine Stein, der mir irgendwie alles bedeutet. Auch wenn ich das zur Zeit nicht zu begreifen vermag. Aber Verstehen kommt nicht immer von Verstand.

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21 Kommentare zu „Dämonen

  1. Guten Morgen Robert🌞
    Machte mir auch gerade meine Gedanken, als ich diesen etwas beängstigenden Beitrag entdeckte und bin froh, dass Nati dich schon darauf ansprach… Alles dadurch verständlicher wurde.
    Seltsam, dass ich plötzlich keine Infos über neue Beiträge mehr im Reader bekomme und hoffe das gibt sich wieder.
    Liebe Grüße von Hanne 🍀🍀🌞🍀🍀

    Gefällt 1 Person

    1. Das mit dem Reader passiert mir auch öfters. Plötzlich gibt es von verschiedenen Leuten nichts mehr zu lese. Die werden auch ihre Probleme haben, das alles am Laufen zu halten. Manche Sachen die man schreibt gehen einem selbst sehr nahe. Das war eine davon. Wir waren viele Jahre befreundet.
      Lg Robert 💛🍀🍀🍀🌞

      Gefällt 1 Person

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