Anspruch und Emotion

Als Blogbetreiber steht man ja immer vor der Frage, was paßt in meinem Blog und interessiert das außer mir noch irgendwer? Das herauszufinden ist wohl die größte Herausforderung. Einfach schon aus dem Grund, da es Millionen von Blog gibt. Wie mache ich da auf mich aufmerksam? Ganz für sich allein zu schreiben, ist Anspruch der Wenigsten.

Viele wirklich gute Blog (meiner Meinung nach) haben kaum Follower. Diese wähle ich Prinzipiell aus, um sie für einen Award vorzuschlagen. Leider haben diese keinen guten Ruf und viele lehnen ihn deshalb ab. Nach dem Motto den bekommt ja jeder. Ist dem so? Denke ich nicht. Was ich selbst an diesen Awards nicht gut finde, sind diese Inflation mäßige Nominierungen, die in den Regeln gefordert werden. Davon sollte man zukünftig absehen. Zwei Nominierungen reichen vollkommen. So werde ich das zukünftig, wenn ich nominiert werden sollte, auch halten.

So ein Blog erweitert und verändert sich im Laufe der Zeit. Der meine hat auch eine Wandlung erfahren. Anfangs wollte ich einfach nur einen Blog für alle Koch- und Gaumengenuss Fans, verbunden mit dem Dolce Vita des Lebens machen. Bald stellte sich heraus, dass dies alleine nicht meine Welt war. Ich sehe den Blog und denke, da muss doch noch mehr sein. Kann doch nicht sein, das damit schon das Ende, meiner Vorstellungen erreicht ist.

Hier auf WordPress sehe ich Tag täglich, das Menschen viel Zeit aufbringen, um auf Missstände hinzuweisen. Sie möchten die Welt aus ihrer Perspektive zeigen, das Schöne im Leben, ins Licht der Blog Welt bringen. Oder sie erzählen ihrer Geschichte bzw. die eines Anderen. Was wir alle gemein haben, wir möchten der Welt etwas mitteilen. So haben alle eine Botschaft. Aus diesem Grund habe ich angefangen, die Teile Epik und Emotionen in meinem Blog einzuführen. Diese sollen mir Gelegenheit geben, meinen Blog ein wenig fröhlicher, melancholischer, interessanter, lustiger und auch nachdenklicher zu machen. Musik spielt dabei eine große Rolle.

Blog schreiben ist irgendwie ein Entertainment. Der Blog Betreiber der Entertainer. Sein Publikum die ganze Welt. Daher finde ich diese translate Funktion, eine der besten Widgets Angebote. Auch wenn das manchmal nicht wirklich korrekt übersetzt, hat man doch die Möglichkeit, viele Blogseiten zu lesen ohne die Sprache zu beherrschen. Das macht uns freier und wir können alle unterhalten.

Es ist ein großes Vergnügen für mich, zu sehen das ich im Benin, Gibraltar, Indien, Kenia, USA usw. oder in ganz Europa gelesen werde. Meine Gedanken von Menschen geteilt werden, die auf der ganzen Welt verstreut. Wo außer in einem Blog, hat man als „Normalsterblicher“, diese Möglichkeit des Austausches, der „Gedankenübertragung?“

So versuche ich viel von mir Selbst in meinem Blog einzubringen. Authentisch sein ist mir da sehr wichtig. Auch den Artikel ein Gesamtbild zu geben. Für mich ist Blog schreiben, wie ein Kunstwerk zu erstellen. Stück für Stück findet es zu seiner Form. Da eine Veränderung und dort auch mal wieder etwas verwerfen. Ich muss es anschauen und denken. paßt. Erst dann bin ich zufrieden. Manchmal bin ich voll überzeugt, das ist jetzt echt gut gelungen und die Resonanz, nicht wirklich berauschend. Dann sitze ich da und betrachte mir mein Werk.

Ich denke, die Menschen sind Vielfalt und man weis nie wie sie auf etwas reagieren. Das finde ich total spannend. Manchen scheint es aufgefallen, anderen nicht aber ich habe das Thema Blog übergreifende Zusammenarbeit, aus Wicca Secert zu between human verlegt. Hat einfach keinen wirklichen Freundeskreis gefunden. Auch damit muss man leben. Nicht alle Ideen lassen sich verwirklichen. Dafür gibt es dann neue Impulse vom Leben. Neue Richtungen in die man gehen kann.

So habe ich angefangen meine Artikel völlig neu zu gestalten. Bilder besser zu integrieren und in Szene zu setzen. Musik einzufügen, um mehr Emotion zu transportieren. Wobei das mit der Sprachaufnahme auch voll in die Hosen ging. Aber man kann auch daran arbeiten. So stellt das bloggen ständig neue Herausforderungen, die ich nur zu gerne annehme.

Blog Welt ist Entertainment

Der Mann ist Entertainment pur.

Bilder unsplash: Bild 1, William Navarro , Bild 2,
Elijah O’Donnell T , Header, frankie cordoba

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21 Kommentare zu „Anspruch und Emotion

  1. Ich denke das Einzige woran du denken solltest ist authentisch zu sein. Schreib und zeig das, was du sozusagen im Kopf hast. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn man anfängt darüber nachzudenken was die Followers wollen oder erwarten macht das keinen Spass mehr. Bloggen soll Spass machen und keine Arbeit werden.
    Ich zeige auf meinem Blog Bilder, die ich! gut finde. Spielt keine Rolle ob ich 70 likes oder nur 20 kriege.
    Liebe Grüsse aus dem Schwedenländchen 😀

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    1. Ich denke darüber nach, was ich will. Was ich gut finde und dann kommt alles andere. Mir geht es nicht um likes Mir geht es darum das man nachvollziehen kann was ich schreibe und warum ich das geschrieben habe. Es soll auch den Leuten Spaß machen und nicht nur mir. Sonst kann ich auch ein Tagebuch schreiben. Die Frage ist doch warum postet du diese Bilder und klebst sie nicht stattdessen in ein Fotoalbum? Weil du sie mit den Leiten teilen möchtest, damit sie sich auch daran erfreuen können. Nehmen ich mal an. Und genau da mache ich mir Gedanken darüber. Nicht um Follower zu sammeln. Um das was ich mache, so zu machen, das es nicht nur mir Spaß macht. Ich denke das dies ein normaler Anspruch eines Blogger ist. Zumindest aus meiner Sicht.

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      1. Ja, ich stimme dir zu was den Anspruch eines Bloggers angeht. Ich poste meine Bilder weil ich ein Hobby mit anderen Bloggern teilen möchte und weil wir voneinander lernen können. Würde ich mich für Briefmarken interessieren hätte ich mir ein Forum gesucht 🙂

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  2. Es ist doch wie bei allen Dingen im Leben entweder es springen die Funken oder auch nicht… wie du weißt lese ich sehr gerne deine Beiträge, mit und ohne Rezepte. Wir sind nicht immer einer Meinung aber das macht es doch aus oder!? Ich finde den Austausch zwischen den bloggern sehr lehrreich. Jeder nimmt dadurch ein bisschen am Leben des Anderen teil…

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  3. Lieber Robert ich finde es spannend zu sehen , wie sich dein Blog verändert . Mir haben bisher immer deine Beiträge mit den tollen Rezepten dazu sehr gefallen 😊jedoch bin ich auch ein neugieriger offener Mensch und schau mir daher gern deine neuen inspirierenden Beiträge an .
    Liebe Grüße Mona 😊

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  4. Ja, ich suche auch immer Blogs, die nicht so in und beliebt sind aber mir sehr Zusagen. Die Zahl der followers ist für mich unbedeutend. Es ist das etwas, was sofort verbindet, wenn ich etwas lese. Wenn ich bei einem Text dann mehrmals denke : ja, so denke ich auch , genauso !!! -dann weiß : folgen & lesen & mit kommentieren !!!! Hab einen schönen Sonntag ☀️☀️☀️in Herford scheint die Sonne und wir gehen mit dem 🐾 🐾 🐶🐶 raus

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  5. Wenn ich daran denke, was ich „vor Jahren“ angestellt habe, nur um ein paar Follower einzuheimsen, wird mir heute noch schwindelig!
    Aber die Zeiten haben sich beruhigt… mir sind ein paar wenige lieber, als ein paar Hundert, die sich sowieso nicht rühren. Und um nur zu demonstrieren: „Seht alle her, wie beliebt und bekannt ich bin“ wäre mir mein Blog zu schade und ich käme mir albern vor, weil diese These für mich im allgemeinen zu verbreitet ist!
    Aber jeder soll es so für sich halten, wie er möchte…
    LG

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    1. Es geht nicht immer darum mehr Follower zu bekommen. Mann möchte sich selbst verwirklichen und seinen bestehenden Follower unterhalten. Weil man Spaß daran hat. Und bekannt kann man nur so weit sein, wie man gelesen wird. Drauf hat man nicht den größten Einfluss. Ich denke wenn man Spaß an der Sache hat, merken das die Leute und das gefällt ihnen. Daher brauch man sich kein Bein rausreißen um Follower zu bekommen. Die kommen von ganz alleine, wenn ihnen gefällt was sie sehen.

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      1. Das gibt es auch und das hat seine Gründe im Betreiber. Jeder hat seinen ganz eigenen Anspruch und wenn der nicht erfüllt wird, dann hat das Konsequenzen. So sind wir Menschen nun einmal. Und ich finde das gut.

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