Ein Stück Leben

Ein kurzer Blick in die falsche Richtung, zerstört manchmal die Arbeit von Monaten

Es ist nicht einfach die Schönheit des Lebens im Auge, im Blickpunkt zu behalten. Zu viele hässliche Ecken, kommen gerne um die Gleichen. Sie setzen sich dreist neben dich und tun so als wäre ihr Platz neben dir.

Du schaust kurz verwundert, da sich das Leben vor ein paar Sekunden noch anders angefühlt hat. So beschwingt, fröhlich und heiter. Jetzt lastet etwas auf deiner Seele. Du spürst es, kannst ihm aber keinen Namen geben.

Schicksal mag es manch einer von uns nennen. Des Leben dunkle Seite, die so oft im Blickpunkt stehen möchte. Scheinbar mögen auch Schatten die Dunkelheit nicht. Kann man verstehen, da sie ja nur im Lichte zu erkennen, Wahr zu nehmen sind. Daher drängen sie sich nur allzu gerne in unser schönes, warmes Licht hinein.

Das wir damit zum Schatten werden stimmt sie fröhlich, beschwingt und heiter. Wer ist der Herrscher über die Schatten, wer der Herrscher über das Licht? Ich bin es nicht oder doch? Nein, wäre ich der Herrscher über sie, dann wäre mir das ewige Licht sicher.

Aber wo wären dann die Schatten? Was vermag mein Schatten dann zu bewirken? Sollte ich darüber nachdenken? Bin ich mir nicht näher, als all die Fremden, die ihre Schatten auf mich werfen?

Du, ja Du, dich meine ich,“Was willst du mein Freund sein“? Hast gesehen das ich der Herrscher über das Licht bin und möchtest dich zu gerne darin baden. Es tut mir Leid mein Bester aber das geht nicht, denn ich bin auch nur Licht und Schatten, wie wir alle.

Mögen wir bei manchen auch nur das Licht strahlen sehen, so wissen wir doch, dass der Schatten dem Licht ebenso bedarf, wie das Licht den Schatten. Wir nennen es wohl Gerechtigkeit. Ich empfinde es als Leben.

Hase echt

„Falscher Hase“

Elemente:

  • 800 g Hackfleisch gemischt
  • 3 Brötchen hart
  • 3 El Paniermehl
  •  2 Eier
  • 2 Tl Senf
  •  1/4 Tl Kümmel
  •  Rosenpaprika
  •  Thymian, Majoran
  • 2 hart gekochte Eier
  • 2 Tomaten
  • 3 Zwiebeln
  • 3 EL Butterschmalz
  • 10 Scheiben Speck
  • 1 El Butter
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 3 Tl Mehl
  • 150 g Sahne

Gestalt geben:

Brötchen in heißem Wasser einweichen, gut ausdrücken. Die Zwiebeln schälen. Eine klein würfeln, in Butter andünsten. Backofen 200 Grad.
Hackfleisch, Brötchen, angedünsteten Zwiebel, Paniermehl, Eier, Senf und den Gewürzen vermengen. Einen Laib ähnlich einem Brot formen. Die harten Eier in den „Brotlaib drücken und den Teig darüber gut verschließen.

Restlichen Zwiebeln, Tomaten Vierteln. In einem Brät-er das Schmalz erhitzen, den Hackbraten darin anbraten. Wenden, mit den Speckscheiben belegen. Zwiebeln und Tomaten dazu geben. 1/4 l Wasser einfüllen. Abgedeckt 1 Stunde im Ofen fertig garen. Wassermenge kontrollieren und gegebenenfalls auffüllen. Sauce passieren, mit Mehl und Sahne binden.

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4 Kommentare zu „Ein Stück Leben

  1. Genau, das ist das Leben, schön und und schrecklich, manchmal schrecklich schön.
    Wieder so ein Beitrag, der augenblicklich einen Sturm an Gedanken freisetzt.
    Du kriegst das Eine nicht ohne das Andere oder es verlöre an Bedeutung. Oft schon habe ich mich gefragt (komischer Begriff – warum frage ich mich, wenn ich es nicht weiß?), ob Dauerglück sich nicht abnutzt durch Gewöhnung. Was immer da ist, wird oft langweilig. Adieu Glücksgefühle!
    Schatten können auch Freunde sein. Sitze ich so tief in der Finsternis, dass ich gar nicht wahrnehme, wie es langsam wieder heller wird, so sind sie es, die mich das Licht wieder sehen lassen, sobald sie an Schärfe zunehmen.
    Manch ein Schatten erscheint, um wertschätzende Trauer, in meinem Fall über ein verstorbenes Kind, nicht vergessen zu lassen. Ignorierte ich sie, so wäre es, als verneine ich seine wertvolle Existenz.
    Schatten können auch als Mahner erscheinen, glückliche Zeiten bewusst und zufrieden zu genießen, weil es nicht immer so bleiben wird. Sie auch helfend/mitfühlend zu nutzen für jene, die gerade anders als ich im Dunkel festsitzen.
    Dann gibt es zumindest bei mir noch Schatten der Vorahnung. Sie riechen streng, zeigen an, oft sehr konkret, dass Übles im Gange ist und rufen zu erhöhter Wachsamkeit auf.
    Alle stehen gleichberechtigt nebeneinander, gehören zum Leben. Also begrüßen wir sie als Gäste – so können sie uns nicht beherrschen -, sie kommen eh.

    Gefällt 2 Personen

    1. Genau, sie kommen eh. Aber das wollen wir nicht wahr haben. Es gibt aber kein Leben ohne Schattenseiten. Das wird uns aber nicht beigebracht. Kinder üssen lernen das es Gut und Böse, Schatten und Licht gibt. Dann sind sie auf das Leben vorbereitet. Es abzustreiten bringt ihnen als Erwachsene nur Probleme. Wenn man glaubt das es etwas nicht geben darf, dann verliert man die Realität aus den Augen. Aber wir leben nun mal zum größten Teil unseres Lebens in der Realität. Stell dich deiner Realität, dann bekommst du ein Leben. Stell dich ihr nicht, dann hast du kein Leben. Dann existierst und vegetierst du nur.

      Gefällt 1 Person

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