Von der Selbsterkenntnis abgesehen

Du kannst die Menschen verfluchen, Du kannst sie hassen und zur Hölle wünschen. Du kannst ihnen Schaden zufügen und sie töten. Das definiert aber nicht die Menschen, es sagt aus was Du bist.

Du bist Einer der Ihren. Für immer. Schmerz bekämpft, nicht Schmerz. Wut bekämpft, nicht Wut und Hass bekämpft, nicht Hass. Sie Alle aber kämpfen mit Dir. Du ertrinkst in ihnen und Du stirbst mit ihnen.

​In der Schönheit der aufgehenden Sonne, im Abendlicht der untergehenden Sonne, liegt Dein Frieden. Die Erkenntnis das Du allein nur Wichtigkeit erlangst, wenn Du selbst Licht bringst.

Sei Du die Sonne die Morgens majestätisch erstrahlt und Abends mit Deinen Farbtönen, des gestalteten Tages im Meer verschwindest. Erst dann wirst Du verstehen, das Du der Schatten oder das Licht sein wirst.

Das Du bestimmst und nicht die Anderen bestimmt haben. Du bist das GUTE oder Du bist das BÖSE. Denn Du bist die Wahl und nicht der Gewählte.Vergiss das nie Mensch.

Nicht alle möchten Frieden auf unserem Planeten. Viele möchten Krieg, um ihre Vorstellungen, von einem Utopia ihrer Wahl zu erschaffen. Bedenken wir Menschen das viele geistig krank, wenn wir die Wahl zum wählen haben?

Hören wir wirklich zu, wenn sie zu sprechen anfangen? Haben wir nichts in der Vergangenheit gefunden, das uns Helfer sein könnte, die KRANKEN zu erkennen? Sind wir nicht zu gehorsam, zu lustlos uns mit dem Leben zu beschäftigen?

Tragen wir

ALLE

nicht Verantwortung für unser eigenes Handeln? Tragen wir

Alle

nicht Verantwortung für das Leben, unser Leben und dass der nächsten Generationen?

Wir

Alle

fragen doch sehr gerne nach dem Sinn des Lebens, nach unserem Sinn, des eignen Lebens.

Alle

Tiere und sämtliche Pflanzen der Erde, sehen ihren Sinn darin, die Art zu erhalten. Das ist ihre oberste Priorität. Warum sind wir das einzige Leben auf Mutter Erde, dessen Streben das Gegenteil beinhaltet?

Je mehr Intelligenz, um so dümmer? Je mehr Gefühl, um so weniger Anteilnahme? Missbrauchen wir nicht unseren Stellenwert, auf diesem Planeten und in diesem Universum, weil wir glauben niemanden mehr Rechenschaft ablegen zu müssen?

Einen Stellenwert den wir uns selbst gegeben haben. Unser bedingungsloser Glaube an die Wissenschaft, die Medizin und das Geld, lehrten uns Götter zu sein. Nicht mehr an Wunder zu glauben, nein wir sind das Wunder selbst geworden.

Wer die Demut und den Respekt verliert, verliert das Vertrauen und die Liebe. Vertrauen und Liebe sind zu Worten geworden. Sie sind keine Gefühle mehr. Der Mensch hat sie beschrieben, diskutiert und zu den Akten gelegt.

Diese Worte leben nun in Gedichten, Romanen, Ratgebern und in schalen und leeren Wortkompositionen. In Kinofilmen, Liedern, Texten. In Lyrik und Prosa gegossen, harren sie den Herzen und Seelen. Warten darauf wieder ins Gefühl, in die Emotion zu dürfen.

Zum rechten Fleck im Herzen zu gelangen, damit der Mensch verstehe das er kein Gott ist. Er ist ein Teil des Universums. Der Teil des Universums der denkendes, „verstehendes“ Leben heißt.

Nach unserer Erkenntnis der einzige Teil der dazu fähig. Laune der Natur?Gezielt erschaffen, von wem auch immer? Wir sind alleine in diesem Universum, ganz alleine. Mit einem Ding das wir Sonne nennen. Ein riesiger, glühender Gesteinshaufen, der uns eines Tages vernichten wird.

Wir lieben ihn, obwohl er jederzeit unseren Tod bringen kann. Was sagt das über uns aus? Die Erde sitzt wohl auf einem Schwarzen Loch, mitten in einem Universum, dessen Strahlung uns sofort tötet, wenn das Vakuum und die Kälte ihr nicht zuvor kommen.

Wir starren in den Nachthimmel, betrachten die Sterne und finden es romantisch. Ist Realitätsfremdheit unser Untergang? Läßt das Wissen um unserer eigenen Sterblichkeit, das Schlechteste in uns wachsen? Nicht die Klimaerwärmung, der Müll in den Meeren, die Ausbeutung des Planeten und unsere Achtlosigkeit all dem gegenüber tötet uns.

Es ist der Glaube, das unsere Sterblichkeit alles beendet, der uns töten wird. Unser Glaube das Wissenschaft und Medizin Götter sind. Unser Glaube das Geld glücklich macht. Unser Glaube das man mit Geld die Welt verändern könnte. Aber Geld verändert nicht die Welt, es verändert die Menschen.

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10 Kommentare zu „Von der Selbsterkenntnis abgesehen

  1. Lieber Robert, ich hoffe, du hattest eine schöne Weihnachtszeit. Mir hat die Zeit in der Familie sehr gut getan. Dein Beitrag oeffnet uns die Augen fuer das Wesentliche, fuer unseren Planeten, fuer den WIR Verantwortung tragen, jeder einzelne von uns. Und wie du schon schreibst, wir haben jeden Tag die Wahl, etwas für unsere Erde zu tun. Jeder Tag einen kleinen Beitrag leisten, das waere ein Anfang. Ob wir alleine in diesem Universum sind, koennen wir letztendlich nicht wissen. Aber das ist meiner Meinung nach auch unerheblich, es entbindet uns nicht aus der Verantwortung. Wuensche Dir noch einen schönen Abend Tete

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    1. Liebe Tete
      Es war eine angenehme Zeit. Voller Lichter und geliebten Menschen. Ja die Familie hat etwas, das einem nur die Familie geben kann. Ein Gefühl der Geborgenheit, das man so nirgends anders empfinden kann. Schönes Wochenende wünsche ich dir Robert👳👳🌱🌱

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  2. Guten Morgen lieber Robert.🌞
    Mit diesem Beitrag hast du wieder einmal voll ins Schwarze getroffen!
    Teils traurig, aber wahr und sollten wir Menschen uns immer wieder zu Herzen nehmen.
    Auch das passende Bild dazu spricht Bände.
    Liebe Grüße von Hanne und hab noch einen schönen, hoffentlich entspannten Weihnachtstag 🍀🌞🎄❄️

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