Der triste Teil des November

Jetzt ist er da,der triste Teil des November. Keine Sonne mehr und die Wärme hat sich in die Kälte zurückgezogen. Kein Blatt mehr am Baum. Alles Grau in Grau. Regen und Kälte sind wieder zu Wetter-Zwillingen geworden. Die Heizung wie jedes Jahr, zum besten Freund aufgestiegen.

Kuscheldecke, heißes Getränk und Couch erfreuen sich, des inneren Wohlwollens. Alles viel verlockender als der Gang nach draußen, in den tristen November. Nass und wenig einladend die matschigen, jetzt bräunlich anmutenden Wiesen. Kein Gedanke an ein Picknick im Grünen, käme in uns auf.

Selbst ein Blick, durch das von der Kälte beschlagene Fenster, ist öder als der triste November selbst. Mit Regenschirm und Schmuddelwetter Gesicht, eilen die Menschen durch die windigen, nassen und kalten Straßen. Niemanden eines Blickes würdigend. Viele Nasen laufen heuer wieder und Husten ist erneut Pflicht. Wo kämen wir auch hin, im tristen November, wenn die Erkältung sich nicht in den Fokus rücken würde. Sie ist ein Muss im tristen November.

Der Herbst ist nun auch in uns Menschen angekommen. Sind wir doch noch Teil der Jahreszeiten. Die Wettervorhersage wird durchforstet, auf der Suche nach Schnee. Diesem Matsch Schnee, den nun niemand sehen möchte. Schnee gehört als Pulver in die Berge. Matsch Schnee allein das Wort wirkt so November trist.

Unsere Gedanken werden ruhiger aber der Planet nicht stiller. Das Leben ist vom Außen, ins Innen gewandert. In Gebäude, Häuser, Gasthäuser und in Veranstaltungsräume. Von dem Draußen, nach dem Innen gekehrt. Indoor Spielplätze haben jetzt ihre Zeit. Feiern und Besuche im Altersheim.

Man erinnert sich wieder der eigenen Sterblichkeit. Versucht sie durch künstlich Licht oder Kerzenschein, durch süßes Gebäck und Glühwein zu verdrängen. Alle Totengedenktage hinter uns gebracht, im tristen November. Arbeit ist jetzt weniger unfreundlich. Drinnen, nicht Draußen. 

Man sieht wieder Öl, in großen Pfützen schimmern, auf maroden Straßen. Künstliche Lichter, die versuchen der Welt im tristen November, den Anschein von Licht zu geben. In der Dunkelheit der Mensch sich fürchtet.In uns, tief drinn, sitzt nun wieder der triste November. Was sollten wir ihm abgewinnen?

Eine klare Sicht auf die Erkenntnis, das es stetig der Neuerung bedarf? Das wir auch einen Winterschlaf nötig hätten? Schau mal nach deinen Blätter Mensch. Im tristen November sagt November, bin noch ein Bote der euch viel zu sagen hat.

Nun hoffe ich das er zu mir spricht, der Triste. er mir zuruft, wir kochen heute….

Aber er ist wohl gerade mit Regen machen beschäftigt und so muss ich mich selbst in den tristen November fühlen.

Thailändische Kokos-Hühner-Suppe Streetfood

Elemente:

3 Blätter Zitronengras, 3 Kaffirlimettenblätter (wenn frisch nicht zu bekommen, dann getrocknet., 3 rote Chilischoten, 1 Stück Galgant, Ersatzweise Ingwer (Galgant, Ingwer ähnliche Wurzel)

400 g Hähnchenbrustfilet, 200 g Austernpilze, 500 ml Kokosmilch , 500 ml Hühnerbrühe, 4 El Koriander grün, 3 El Limettensaft, 1 Tl Zucker, Salz

Gestalt geben:

Zitronengras der Länge nach halbieren und leicht zerdrücken. Kaffirlimettenblätter in feine Streifen schneiden. Den Galgant schälen und fein hacken. Rote Chilischoten, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden.

Die Hühnerbrust in dünne Scheiben schneiden. Austernpilze putzen und in Stücke schneiden.Hühnerbrühe und Kokosmilch, Zitronengras, Kaffirlimettenblättern, Galgant und Chili in einem Topf aufkochen.

Auf mittlerer Hitze, 7 Minuten köcheln lassen. Hühnerfleisch und Austernpilze hinzufügen. 8 Minuten weiter köcheln lassen.

Die Suppe mit Limettensaft, Zucker und Salz abschmecken. Das Koriander grün fein hacken. Topping für die Suppe.

Tipp:

Wenn wir schon in Thailand sind, dann auch Getränke aus dieser Region.

Gafä, Thailändischer Kaffee, der mit süßer Milch getrunken wird. Jasmin Tee, Sake oder Pflaumenwein.

Eine echtes Geschmackserlebnis mit Wärmegarantie.

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39 Gedanken zu “Der triste Teil des November

  1. Lieber Robert,
    Auch bei uns ist seit Tagen alles grau in grau und ziemlich drückende Stimmung draußen bei feuchtkaltem Wetter.
    Aber so ist er nunmal der Herbst und machen wir es uns einfach zuhause, bei kuscheliger Wärme und deiner leckeren heißen Suppe gemütlich gelle. ☺️
    Liebs Grüßle von Hanne 🍀

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    1. Das Wetter verleitet mich zum schreiben. Was mir natürlich sehr gefällt. Auch liebe ich Kaffee und diese Jahreszeit sagt stets zu mir,“ es ist kalt du brauchst einen Kaffee,. Wer bin ich dem zu widersprechen.
      Lg Robert 🙂

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  2. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nu schlechte Kleidung. Weiss jeder der einen Hund hat 😀 Man muss ja immer raus. Hier wird es jetzt um 8.15 Uhr hell und um 15.30 Uhr dunkel und es wird noch dunkler werden. Es ist nicht leicht den November zu mögen. Im Moment -12 Grad.
    Für Suppe bin ich immer zu haben. Hatte nur ein Problem mit Kaffirlimettenblätter. Nie gehört aber gleich gefunden. Kan man gefroren kaufen und es gab sogar eine Anleitung wie man die geschickt sehr fein schneiden kann.
    Wieder was gelernt. Auch ein Grund warum ich die Blogwelt mag 😀

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    1. Man lernt ja nie aus. Bin ja auch immer auf der Suche nach neuen Ideen und bin da auf einem streamprtal auf eine Sendung gestoßen. Da kochen Sterneköche und Meisterköche gegeneinander.Was die für Kreationen entwerfen und mit was für einer Leidemschaft das ist echt inspirierend.Der November ist schon eine Herausforderung an den Menschen. Ihn zu mögen ist nicht so einfach. Da muss man versuchen die Schönheit der Tristes zu erkennen. Da gebe ich dir Recht, die Blogwelt ist wie ein großes Lexikon des Lebens. Wissen und Kuriositäten soweit das Auge reicht.

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  3. Ich bin ein Sonnenkind, das merke ich immer besonders im November. Das Graue und Trübe da draußen lähmt mich einfach. Jedoch bin ich schlau genug, es dann wie meine Hunde zu halten: pausieren und schlafen. Denn die Arbeit läuft nie weg. ;D Zuhause schon mal gar nicht.

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  4. ich staune, dass es gegen 16 uhr schon dunkel ist. ich gehe auch raus, spazieren bei jedem wetter. was nicht zu unterschätzen ist, ist, dass mensch weniger sonne abbekommt, sich so weniger vitamin d bildet. deshalb, wer sich schlapp oder deprimiert fühlt und auch sonst beschwerden hat, die „komisch“ sind, wofür sich direkt aber nichts finden lässt – vitamin-d-wert messen lassen! einfach mal danach fragen.
    ich wünsche dir einen schönen novemberabend. liebe grüße von hier nach da. 🙂

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    1. Frische Luft ist immer gut. Befreit den Geist und die Bewegung stärkt den Kreislauf.Den tollen Novemberabend wünsche ich dir auch. Hört sich gut an dieses (deine )Formulierung.
      lg von da nach hier 🙂

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  5. Ja, ich hab mit dieser Tristesse auch so meine Probleme, auch wenn ich ein sehr positiver Mensch bin. Ich mag einfach Farben. Wenn die Welt so grau ist, muss ich schon sehr in meiner inneren Optimismus-Kiste graben.

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  6. Ich liebe den Frühling und den Sommer aber ich kann jeder Jahreszeit etwas abgewinnen. Ich bin immer wieder fasziniert, wie die Natur ihre Kleider wechselt. Ich glaube wir sollten es ihr gleich tun, dann ist fuer uns jedes Wetter gut :-). Dein Beitrag hat mit sehr gut gefallen….Novemberfeeling…

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      1. und sie wird meine letzte Liebe sein, weil sie mich in dieser Welt voller Sorgen durchbringt… habe einen schönen Beitrag ueber Musik in meinem blog. Ein Freund von mir hat den geschrieben…sehr berührend.

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  7. Irgendwie mag ich das Graue, trübe im November.
    Und wenn mir nach laufen und frische Luft ist, dann geh ich einfach, egal wie das Wetter ist.
    Zuhause fühlt es sich dann auch gleich heimeliger an, bei solch einem Wetter.

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  8. Eigentlich sollten wir uns freuen. Der Sommer brachte viele Probleme. Hitze, Trockenheit in ungewohntem Ausmaß. Was haben wir uns Regen gewünscht. Jetzt endlich haben wir etwas Regen. Für mich ein Anlaß zur Freude. Ans Haus gefesselt bedeutet das doch auch … mehr Zeit zum Kochen und Genießen. Finde ich.
    LG Jürgen

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